19. SEPTEMBER 2018

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Meyer QSL baut eigenen Fuhrpark auf


Im August hat Meyer Quick Service Logistics (QSL) sechs neue Fahrzeuge in den Fuhrpark aufgenommen. Das Unternehmen stellt sich mit den Neuanschaffungen nach eigenen Angaben auf die zunehmende Laderaumverknappung ein.

Eigener Fuhrpark statt Frachtführer: Meyer Quick Service Logistics (QSL) testet den Aufbau eines eigenen Fuhrparks. Die Anschaffung eigener Fahrzeuge begründet das Familienunternehmen QSL mit den Besonderheiten seines Geschäftsmodells: Für ihre Kunden aus der Systemgastronomie steuert der Logistiker die europaweite Beschaffungs- sowie Distributionslogistik und führt ein Never-Out-Of-Stock-Sortiment. Dabei müssen die Supply-Chain-Experten sicherstellen, dass sowohl Kunden-Restaurants als auch Lager niemals leerlaufen. Bei der Inbound-Logistik, die bislang über feste Frachtführer organisiert ist, muss sich das Unternehmen nach eigenen Angaben vermehrt mit Laderaumknappheit und Fahrermangel auseinandersetzen.

Die neuen Fernverkehrs-Lkw ergänzen nun die Frachtführerflotte und sollen „ein gewisses Maß an Marktunabhängigkeit und eine höhere Flexibilität“ gewährleisten. Als strategische Ressource hat QSL Cargo die Fahrzeuge zudem auf unterschiedliche Standorte in Deutschland verteilt. In einer mehrmonatigen Testphase wird das Unternehmen auswerten, wie viel Laderaumreserve QSL Cargo insgesamt benötigt. Ziel ist es, die Fahrzeuge wirtschaftlich auszulasten und gleichzeitig ausreichend eigene Kapazitäten als Puffer gegen den Mangel an Laderaum vorzuhalten. „Der Aufbau eines eigenen Fuhrparks ist für uns von strategischer Bedeutung. Wenn der Laderaum immer knapper wird, müssen wir unabhängiger vom Transportmarkt werden. Wenn der Test positiv verläuft, können wir uns auch vorstellen, den Fuhrpark perspektivisch weiter auszubauen“, so Jürgen Jacobi, Senior Manager Team Cargo bei der QSL.

Die sechs angeschafften Fahrzeuge vom Typ Renault T 480 verfügen über 480 PS und wurden zusätzlich mit Telematik-Software zur Temperatur-, Standort- sowie Diebstahlüberwachung ausgestattet. Eingesetzt werden die Fahrzeuge im europaweiten Überlandverkehr. Zusammen mit den Renault-Lkw wurden sechs doppelstöckige Multitemperatur-Auflieger von Schmitz Cargobull angeschafft. Die Auflieger sind 13,60 Meter lang und mit Super Silent Kühlaggregaten der Firma ThermoKing ausgestattet. Während der Fahrt laufen die Kühlmaschinen im Dieselbetrieb, beim Laden oder Parken besteht aber die Möglichkeit, sie über eine Starkstromsteckdose zu betreiben.

www.quick-service-logistics.de

Datum:
30.08.2018
Unternehmen:
Bilder:
© Meyer Logistik

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