19. AUGUST 2018

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Sagen Sie mal ...


... Herr Schmel

Nachgefragt bei Sascha Schmel, Geschäftsführer der VDMA Fachverbände Fördertechnik & Intralogistik sowie Aufzüge & Fahrtreppen. Nach dem Studium zum Wirtschaftsingenieur an der TU Darmstadt sammelte Schmel Industrieerfahrung bei einem Hersteller für Möbelbeschläge. 2005 wechselte er zum VDMA. Zunächst in der Querschnitts-abteilung Technik & Umwelt tätig, übernahm er Ende 2007 die Leitung der Fachabteilung Flurförderzeuge im Fachverband Fördertechnik und Intralogistik und Ende 2012 die Geschäftsführung.

Herr Schmel, wie muss ein Tag beginnen, um Ihr Freund werden zu können?

Morgens ist fast jeder Tag ein Freund. Auf die Probe wird er meist erst im Laufe des Tages gestellt. Gutes Wetter und nette Menschen helfen aber sehr.

Mit welcher Einstellung betreten Sie morgens Ihr Büro?

Schön, ein Tag im Büro. Man kann an den Dingen arbeiten, die man von unterwegs nicht erledigen konnte.

Welche Fehlleistungen, von Ihnen selbst wie von anderen, gehen Ihnen am meisten gegen den Strich?

Fehler machen wir alle – wie man damit umgeht, bestimmt die Dramatik. Eine klare Analyse muss sein, das hilft auf der Lernkurve. Ausflüchte helfen keinem. Die meisten Fehlleistungen können korrigiert werden, und genau dafür sollte man die Zeit nutzen.

Wissen Sie um 12 Uhr, ob Sie den Tag auf die Habenseite schreiben können?

Ja, wenn ich mich gut fühle und keiner im Umfeld ernste Schwierigkeiten hat, ist der Tag auf der Habenseite.

Mahlzeit! Woraus besteht Ihr Mittagessen?

Da bin ich flexibel, es darf aber gerne ein Stück Fleisch dabei sein.

Könnten Sie Ihr Essen auch selbst zubereiten?

Ich würde wohl nicht verhungern, aber ich gestehe, Kochen gehört nicht zu meinen Lieblingsaufgaben – Grillen dann schon eher.

Mit wem würden Sie am liebsten am Tisch sitzen?

Ich habe das Privileg, oft mit interessanten Persönlichkeiten der Branche am Tisch sitzen zu dürfen. Ich freue mich grundsätzlich über jedes interessante Tischgespräch. Ein wichtiger Gesprächspartner kommt nicht auf den Punkt und gefährdet so den pünktlichen Beginn Ihres nächsten Meetings.

Was tun Sie?

Im Zweifel bin ich ehrlich und erkläre meine Situation. Zusammen mit der Tatsache, dass bei wichtigen Gesprächspartnern die Zeit in der Regel mindestens genauso knapp ist, hat es bisher noch immer geklappt. Heute mal kein Abendtermin. Sie können den Tag ausklingen lassen, wie es Ihnen gefällt.

Wie sieht Ihr Wohlfühl-Programm aus?

Mit meinen beiden Jungs spielen oder mich von ihnen beim Laufen auf ihren Fahrrädchen begleiten lassen, zumindest die erste Runde. Danach ein leckeres Abendessen mit der Familie oder mit Freunden, gerne beim Grillen. Spät am Abend lockt das Fernsehen mit einem interessanten Nachtprogramm.

Wofür schalten Sie ein und warum?

Wenn es wirklich interessant ist, nehme ich es auf und schaue es bei Gelegenheit. Dann handelt es sich meistens um Dokumentationen. Aber ehrlich: höchst selten, dass mich das Fernsehen noch locken kann. Ein Kapitel aus dem Buch auf Ihrem Nachttisch muss es zum Abschluss eines langen Tages noch sein.

Welches Werk lesen Sie gerade?

Am interessantesten finde ich grundsätzlich Geschichten, die das Leben schreibt, also am ehesten Biographien oder Sachbücher. Ansonsten folge ich verschiedenen Blogs zu Themen, die mich interessieren.

Weil wir schon dabei sind: Haben Sie ein Lieblingsbuch? Falls ja, warum ist es genau dieses?

Ich erinnere mich nicht mehr an den Titel, aber es war das Buch eines jungen Amateur-autors, der über seine Wehrpflicht bei der Bundeswehr geschrieben hat. Ich habe es nach meiner eigenen Wehrpflicht gelesen und Tränen gelacht, weil ich die Erzählungen nur allzu gut nachvollziehen konnte. Leider habe ich es weiterverschenkt. Ich würde gerne nochmal reinlesen.

Ausgabe:
lj 06/2013
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