22. JULI 2018

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»Die Zukunft fährt elektrisch« Daten & Fakten


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Unternehmen - Automatisierung und Elektromobilität – diese beiden Themen bestimmen die Debatte um die technische Entwicklung auch in der Intralogistik. Mit ihren Innovationen geben Forschung und führende Unternehmen der Branche das Tempo des Fortschritts vor. So auch das Haus Jungheinrich. Ein Gespräch mit Technik-Vorstand Dr. Oliver Lücke. Interview: Michael Weilacher
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Herr Dr. Lücke, die meistdiskutierten Themen in der Intralogistikwelt dieser Tage lauten Elektromobilität und Automatisierung. Jungheinrich, so scheint’s, hat dabei ein gewichtiges Wort mitzureden.
Das ergibt sich aus dem Selbstverständnis unseres Unternehmens. Jungheinrich hat es sich seit seiner Gründung vor fast sechseinhalb Jahrzehnten zur Aufgabe gemacht, das Handling von Gütern und Waren zu vereinfachen. Wir stellen uns immer wieder aufs Neue die Frage, wie sich innerbetriebliche Transport- und Lagerprozesse möglichst effizient gestalten lassen – eine Tatsache, die beinahe zwangsläufig zu immer mehr Automatisierung führt.

… auch, und nicht zuletzt durch intelligente Steuerung.
Jungheinrich entwickelt und produziert seine Steuerungen selbst. Darin liegt eine der Kernkompetenzen unseres Hauses. Ebenso übrigens wie in der Entwicklung elektrischer Antriebe. Immerhin sind es diese Antriebe, die Elektromobilität erst ermöglichen.

Wichtigstes Element der aktuellen Entwicklungen ist aber doch die IT respektive der Einsatz von Software.
Steuerung und Software müssen gemeinsam gedacht werden. Über die Jahre sind in die Steuerung immer mehr Software-Inhalte eingeflossen. Jungheinrich beschäftigt eine hohe Zahl von Ingenieuren, die nichts anderes machen, als Software für bestimmte Anwendungen zu entwickeln und zu programmieren. Auch das ist einer der Gründe, weswegen wir auf dem Gebiet der Automatisierung eine so starke Position einnehmen.

In Jungheinrich-Lagern laufen ja nicht nur die Stapler automatisch.
Das stimmt. Fakt ist, die allermeisten Gabelstapler weltweit werden heute manuell, also von Fahrern bedient und auch noch sehr lange Zeit so unterwegs sein. Gemessen an der Gesamtzahl der weltweit eingesetzten Flurförderzeuge sind fahrerlose Geräte immer noch die Ausnahme. Der Trend ist aber klar: Die Automatisierung wird weiter fortschreiten und immer mehr Stapler werden fahrerlos ihre Arbeit verrichten.

Von Jungheinrich-Lagern habe ich in der vorangehenden Frage nicht ohne Grund gesprochen. Ihr Haus, Herr Dr. Lücke, ist ja schon lange viel mehr als ein reiner Hersteller von Flurförderzeugen.
Richtig. Jungheinrich-Kunden können alles bekommen, was sie für die Bewältigung ihrer intralogistischen Aufgaben benötigen: vom Handhubwagen bis zum kompletten Logistiksystem, und zwar einschließlich der Vernetzung von Maschinen und Anlagen, einer preisgekrönten Indoor-Ortung – unserem Fleet Radar –, einem hochwirksamen Flottenmanagement und überhaupt allem, was die Technik, in starkem Maße natürlich die digitale Technik, heute ermöglicht. Jungheinrich 4.0 sozusagen.


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Ausgabe:
lj 04/2017
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