23. JULI 2018

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Göttliche Lösung von Hermes


Technik

Prozessoptimierung - Um im wachsenden Geschäft seine Überseelogistik bestmöglich zu steuern und seine Lagerkosten im Hafen zu reduzieren, setzt W. & L. Jordan auf das Know-how der Fachleute von Hermes.
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Schnellstmögliche Entlastung

Um den Kunden Jordan schnellstmöglich zu entlasten, schlug Hermes einen Zwei-Schritte-Plan vor. Im ersten Schritt galt es, umgehend ein Pufferlager im Hamburger Hafen einzurichten, das in Stoßzeiten die Engpässe bei der Lagerung effektiv abfedern sollte. Vorab hatte Hermes die aktuellen Kosten für die Stand- und Lagerzeiten der Container berechnet und die Kosten für ein Zwischenlager gegenübergestellt. Das Ergebnis: Ein Zwischenlager würde sich bereits nach wenigen Tagen rechnen. Hinzu kam die Nutzung von Jordan-eigenen Trailern für die Zulieferung aus dem Pufferlager an das Hauptlager sowie für die Rücklieferung der leeren Container zum Terminal. Auf diesem Weg konnten zusätzliche Leerfahrten reduziert werden.

Visualisierung der Transporte

Im zweiten Schritt nahm Hermes die Visualisierung der Containertransporte vor – die Voraussetzung, um die Ware entlang der Lieferkette lückenlos verfolgen und koordinieren zu können. Für die Rückverfolgung sowie die aktive Steuerung der Container empfahl Hermes, das bis dato genutzte dezentrale System durch das zentral pflegbare Supply-Chain-Management-System (SCM) von Hermes zu ersetzen. Das SCM lässt sich von allen berechtigten Parteien jederzeit und weltweit nutzen und ermöglicht so eine umfassende Lieferantensteuerung. Status-Updates können ebenso vorgenommen werden wie Lieferanten-buchungen, Zahlungserinnerungen oder laufende Systemanpassungen etwa bei veränderten Standorten. Die SCM-Spezialisten bei Hermes setzten das System exakt nach den Anforderungen von Jordan auf. Sie erstellten Zugangsberechtigungen für die autorisierten Mitarbeiter, Abteilungen und Lieferanten und übertrugen die aktuellen Daten von Jordan in das neue System.

Detallierte Schulung

Es folgte eine detaillierte Schulung aller Beteiligten. Die Steuerung durch das SCM ermöglicht es den Jordan-Mitarbeitern seither, direkt im System selbst festzulegen, ob Container im Pufferlager am Hamburger Hafen zwischengelagert oder direkt an das Zentrallager gesteuert werden, auch wenn die Container bereits auf See sind. Auch die Entnahme von Containern aus dem Pufferlager ist über das SCM steuerbar, ebenso wie das Ordermanagement der Aufträge beispielsweise in China. Auf diese Weise lassen sich Lieferverzögerungen frühzeitig erkennen, Zulaufmengen besser planen und Abrechnungsprozesse klar visualisieren. Von der Abholung über die Leerung bis zur Rückgabe der Container wird im Supply-Chain-Management-System jeder Schritt entlang der Lieferkette transparent erfasst und für alle Teilnehmer direkt abrufbar dokumentiert. Entsprechend kann Jordan die Ware später bedarfsgerecht aus dem Zwischenlager abrufen und seine Personalplanung am Hauptlager optimieren. Die Bedienung des Systems erfolgt in einem intuitiv gestalteten, individualisierbaren Dashboard.


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Ausgabe:
lj 06/2017
Unternehmen:
Bilder:
Jordan
Jordan
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