Tore, die Licht ins Dunkel bringen

Technik

Efaflex - Tore im laufenden Betrieb tauschen? Eine komplexe Angelegenheit. In München bei F.X. Meiller stand der Einbau von 32 Schnelllauf-Turbotoren EFA-STT an. Die Techniker des Tore-Spezialisten Efaflex nahmen sich der Herausforderung an.

07. November 2018
© Efaflex
Bild: Efaflex

Flexibilität, Umsicht und hohes Reaktionsvermögen auf unerwartete bauliche Veränderungen: Die Liste der Herausforderungen beim Einbau neuer Efaflex-Tore bei F.X. Meiller, einem Hersteller von Aufbauten für Nutzfahrzeuge, war umfangreich. Die Tore wurden weitestgehend in den alten Baubestand integriert, berichtet Christian Schneider. Er verantwortet die Instandhaltung der Gebäude, Maschinen und des gesamten Sanitärbereichs auf dem Werksgelände von F.X. Meiller.

Zum Teil mussten die Tore im Winter getauscht werden. »Kurze Montagezeiten waren erforderlich, sonst wäre die Kälte für unsere Mitarbeiter nicht zumutbar gewesen.« Schneider spricht über die unterschiedlichsten Einbausituationen: »Einen großen Teil der Arbeiten konnten wir mit Efaflex im Vorfeld besprechen. Oft genug ergeben sich Probleme aber erst beim Ausbau der alten Tore. Efaflex reagiert dann sehr beweglich und aktiv.« Auch der Kundendienst arbeite sehr umsichtig.

»Wir bekommen genau das, was wir erwarten. Wenn ich anrufe, muss ich jemanden am Telefon haben, der mir sofort eine Antwort geben kann.« Das sei unter anderem ein Grund für die mehr als 20-jährige Zusammenarbeit beider Unternehmen.

Mehr Licht im Gebäude

Die neuen Tore lassen viel mehr Tageslicht in die alten Industriegebäude und schaffen so nach Angaben des Unternehmens bessere Bedingungen für die Mitarbeiter. Durch Lamellen aus kristallklarem Acrylglas ist das Torblatt des EFA-STT zu über 70 Prozent durchsichtig. Der freie Blick durch die transparenten Tore bringt laut Efaflex weitere entscheidende Vorteile für die Mitarbeiter von F.X. Meiller: Unfälle würden so vermieden und reibungslose Transportabläufe gewährleistet.

Außerdem sind die Tore mit einer maximalen Torblattgeschwindigkeit von bis zu 2,5 m/s schneller als die alten. Das bedeutet ganz konkret, dass während der Heizperiode die Wärme im Gebäude bleibt. 

Das Torblatt wird in einer Spirale auf Abstand gehalten. Dadurch berühren sich die Klarsicht-Lamellen beim Aufwickeln nicht. So sollen sie »nahezu verschleißfrei« jahrelangen kratzerfreien Durchblick gewährleisten. Das EFA-STT ist nach Angaben des Herstellers universell einsetzbar. Durch seine Produkteigenschaften wie etwa die schnelle Öffnungsgeschwindigkeit, die Baugrößen bis 8.000 Millimeter mal 7.800 Millimeter und den elektro-mechanischen Hochleistungs-Torantrieb sei ein Dauereinsatz in verschiedensten industriellen Anwendungsbereichen denkbar.

F.X. Meiller nutzt die Tore sowohl in der Produktion, in der Schlosserei als auch in der Reparatur- und Elektrowerkstatt. »Wir haben über die Jahre festgestellt, dass die Tore von Efaflex eine sehr geringe Störungsanfälligkeit haben«, erklärt Christian Schneider. Und er fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: »Die sind zwar teuer in der Anschaffung, aber sie entsprechen unseren Qualitätsansprüchen.« 

Aus München in die Welt

Und diese Ansprüche sind mit der Entwicklung des Unternehmens ständig gewachsen, sowohl an die eigenen Produkte als auch an Dienstleister und Partner. Als Münchner Unternehmen hat sich F.X. Meiller von einer Schmiede hin zur global aktiven Meiller-Gruppe entwickelt. Vor gut 110 Jahren produzierte es den ersten Anhänger für einen Automobil-Lastwagen. Seitdem hat Meiller sein Produktportfolio systematisch ausgebaut und fertigt Kippaufbauten und Kippanhänger, die weltweit bekannte Meiller-Hydraulik sowie hochwertige Aufzugtüren.

In enger Zusammenarbeit mit allen wichtigen Fahrzeugherstellern entwickelt das Unternehmen nahezu zeitgleich seine Produktpalette als Systemlösung und gewährleistet damit nach eigenen Angaben »eine optimale Abstimmung von Fahrzeugchassis und Aufbau«. 

Das Unternehmen

Efaflex ist seit Januar 2018 im neuen Weltmarktführer-Index eingetragen und gehört damit zu den 461 Spitzenunternehmen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Mit einem breiten Spektrum von Schnelllauftoren bietet das Unternehmen seinen Kunden Technologien für Industrie, Handwerk, Lebensmittelherstellung sowie für die Chemie- und Pharmabranche.

Damit ist das Unternehmen mit insgesamt 1200 Mitarbeitern branchenübergreifend aktiv und kann in der Entwicklung neuer Produkte auf Erfahrungen in den verschiedensten Industriezweigen zurückgreifen. Mit Stammsitz im bayerischen Bruckberg ist Efaflex nach eigenen Angaben als größter Arbeitgeber in der Region fest verankert. Die Mitarbeiter der Niederlassungen sollen deutschlandweit für Nähe zu den Kunden sorgen. Darüber hinaus erschließt das Unternehmen mit zehn Tochtergesellschaften auf fünf Kontinenten die internationalen Märkte.

Erschienen in Ausgabe: 06/2018

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