21. JUNI 2018

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Besser und Gabel


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Flurförderzeuge Clark Europe blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Und auch die Prognose für 2012 fällt positiv aus. Neue Geräte und ein immer dichter werdendes Händlernetz sollen für gute Ergebnisse sorgen.
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Knapp 38 Prozent mehr verkaufte Einheiten, ein sattes Umsatzplus von 44 Prozent und noch höhere Zahlen, wenn es die Lieferkapazitäten denn zugelassen hätten – kein Wunder, dass Clark-Europe-Geschäftsführer Egon Strehl strahlt, wenn er die Geschäftsjahre 2010 und 2011 miteinander vergleicht. »2011«, so Strehl, »war für unser Haus ein wirklich gutes Jahr.

Und das nicht nur, was verkaufte Stückzahlen und Umsatz angeht. Auch was unseren Marktanteil berifft, konnten wir wieder zulegen.« Einziger Wermutstropfen: Strehl und sein Team hätten 2011 sogar noch mehr Gabelstapler und Lagertechnikgeräte verkaufen können. Aber dann kam es zu Liefer-Engpässen. Dennoch, im Ergebnis erreichte Clark Europe 2011 wieder das Niveau des für diesen Anbieter herausragenden Geschäftsjahres 2008.

Viele positive Faktoren
Gestützt wurde das gute Ergebnis in 2011 (EBIT: + 6,8 Prozent) unter anderem durch neue Modelle wie die Diesel- und Treibgasstapler C 40-55s der Premium-Baureihe Gen2 für Lasten von 4,0 bis 5,5 Tonnen. Aber auch die Lagertechnik-Sparte von Clark wirkte sich positiv auf Umsatz und Ergebnis aus. »Mit dem Elektro-Dreirad-Schlepper CTX40/70 haben wir ein erfolgreiches Gerät lanciert,« freut sich Egon Strehl, »wir verzeichnen rege und konstante Nachfrage.« Doch nicht nur das Geschäft mit neuen Fahrzeugen floriert bei Clark Europe. Auch das Ersatzteil-Business trägt zum guten Ergebnis bei. Hier stieg der Umsatz um 22 Prozent.

Händlernetz immer dichter
Das Absatzgebiet von Clark Europe mit Sitz in Mülheim/Ruhr umfasst – wie der Name suggerieren könnte – nicht nur Europa, sondern auch den Nahen Osten und Afrika. In 50 Ländern kümmern sich 170 Händler – ihre Zahl ist um 30 gestiegen – um Verkauf, Vermietung, Finanzierung und Service der Geräte von Clark. Auf eigene Niederlassungen mit direktem Kundengeschäft verzichtet der Anbieter.

Allerdings betreibt Clark in Lyon ein Zentrum, das sich um die Unterstützung der französischen Händler und französischsprachigen Partner in Afrika kümmert und das eine hundertprozentige Tochter der Clark Europe GmbH ist. Weitere Zentren dieser Art sollen folgen, in Russland etwa, aber auch in der Türkei für die Region Mittlerer Osten.

Signifikante Fortschritte machte Clark Europe bei der Marktabdeckung mit neuen Händlern insbesondere in Osteuropa, einer Region, der Clark besondere Aufmerksamkeit widmet, und in Skandinavien. Aber auch in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und in Afrika konnten neue Partner gewonnen werden. Und so soll’s weitergehen.


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lj 01/2012
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