18. JUNI 2018

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Königliches Konzept


Markt / Fördertechnik

Intralogistik - Mit King Drive stellt TGW ein hoch flexibles, skalierbares Leichtgut-Fördersystem vor. Von dessen Wirtschaftlichkeit ist auch der Pharma-Großhändler Fiebig überzeugt, der King Drive bereits nutzt.

Was haben Unternehmen wie Adidas, Airbus, Audi, Bentley, Bertelsmann, Coca Cola, Esprit, Flughafen München, H&M und Roche gemeinsam? Sie alle arbeiten mit Maschinen, Software und Know-how des Welser Förder- und Lagertechnikspezialisten TGW. So auch der deutsche Pharma-Großhändler Fiebig. Dieser zählt ferner zu den ersten Nutzern der King-Drive-Technologie aus dem Hause des Systemanbieters von automatisierten Intralogistiklösungen TGW.

Zukunftssichere Lösung

Die TGW King-Drive-Technologie eröffnet neue Möglichkeiten in der Welt der Intralogistik. Das Aufteilen der Fördertechnik in kleinstmögliche Bereiche ermöglicht rasche Reaktionen auf sich ändernde Produkte und Anforderungen. Deshalb ist es eines der flexibelsten und skalierbarsten Leichtgut-Fördertechniksysteme der Welt. »Als Ausgangspunkt für unsere Neuentwicklung haben wir uns die Anforderungen unserer Kunden an ein langlebiges, höchst effizientes Fördertechniksystem angesehen«, erklärt Christoph Wolkerstorfer, Geschäftsführer TGW Mechanics. »Während des langen Lebenszyklus muss das System verlässlich sein und hohe Leistungen bringen, sich möglichst einfach an die sich ändernden Anforderungen anpassen lassen, und es muss mit dem Unternehmen mitwachsen können.«

Die Entwicklungsteams von TGW fanden die Antwort auf diese Fragen in einer einzigen Technologie: der King-Drive-Technologie. »Es ist tatsächlich eine revolutionäre Technologie verglichen mit allem anderen, das wir auf dem Markt der Fördertechnik bislang gesehen haben«, so Jürgen Dussel, Betriebsleiter beim deutschen Pharma-Großhändler Fiebig und einer der ersten Nutzer der King-Drive-Technologie. »Das System läuft extrem leise, verbraucht weitaus weniger Energie als andere Technologien und liefert seit der ersten Minute im Einsatz einzigartige Leistungen.« Das Basiskonzept hinter all dem ist ein neues Fördertechniksystem, dessen Förderfunktionen in ihre kleinsten Einheiten heruntergebrochen wurden – die einzelnen Rollen.

Flexibel wie eine Ameise

»Sehen Sie sich eine Ameisenkolonie an. Ameisen sind Superorganismen, die in einer Gemeinschaft arbeiten, die Kolonie unterstützen und dennoch stets auch individuell und unabhängig arbeiten«, fügt Wolkerstorfer hinzu. »So können sie flexibel reagieren, egal, was sich ihnen in den Weg stellt. Und wir folgen demselben Prinzip mit unserer King-Drive-Fördertechnologie.« Jede Rolle kann individuell angesteuert werden. Nur die benötigten Rollen werden für eine bestimmte Aufgabe eingesetzt und können dabei die Beschleunigung, Geschwindigkeit und Funktion verändern. Das System ist nicht nur flexibel wenn es um wechselnde Warentypen oder -größen geht, es ist auch erweiterbar und weist einen minimalen Stromverbrauch auf.

Im Nu einsatzbereit

Plug & Play – das ist nicht nur eine Phrase im neuen Fördersystem von TGW, es ist real. Alle Abläufe und Prozesse im King-Drive-System sind hochautomatisiert. »Obwohl jede unserer Fördertechniklösungen an die individuellen Kundenbedürfnisse angepasst wird, können wir ganz einfach die Funktion jedes einzelnen Förderelements mit unseren Design-Tools konfigurieren. Dies führt zu einer hochautomatisierten Konfiguration der Steuerungssoftware», erklärt Wolkerstorfer. Anschließend werden alle Fördertechnikteile »in-house« produziert, verkabelt, konfiguriert und getestet bevor sie an die Kundenanlage gesendet werden. Vor Ort erlaubt die Plug-&-Play-Funktion kürzeste Montage- und Inbetriebnahmezeiten. Und das Fördersystem ist im Nu einsatzbereit. Jürgen Dussel bestätigt, dass die neue King-Drive-Förderlösung bei Fiebig »in Rekordzeit montiert und in Betrieb genommen wurde. Wir haben seit Langem Fördersysteme im Einsatz, aber das war das erste Mal, dass das Plug-&-Play-Konzept tatsächlich funktioniert hat«.

»Ein Fördertechniksystem muss über eine lange Zeit laufen. Deshalb war es uns wichtig, eine Technologie zu kreieren, die so wenig Wartung wie möglich benötigt«, so Christoph Wolkerstorfer. Eine getriebelose Motorrolle war die Antwort des TGW-Produktentwicklungsteams auf diese Aufgabe. Diese King-Drive-Rolle überzeugt nicht nur durch geringen Wartungsbedarf, sie ist auch perfekt für die Erfüllung aller Geschwindigkeits-, Beschleunigungs- und Nutzlastanforderungen bei Leichtgutfördersystemen geeignet. In Kombination mit moderner Steuerungstechnik, die auf höchststandardisierten Komponenten beruht, ist die Fördertechniklösung prädestiniert, die Lebenszykluskosten in einem automatisierten Distributionszentrum auf ein Minimum zu reduzieren.

www.tgw-group.com

Ausgabe:
lj 04/2014
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