20. JUNI 2018

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»Linde bietet den größten Mehrwert«


Interview - Linde zählt zu den wenigen großen Traditionsherstellern von Gabelstaplern und Lagertechnikgeräten und ist eine Marke, die mit deutscher Ingenieurskunst, hoher Qualität und großer Leistungsfähigkeit gleichgesetzt wird. Linde Material Handling-Chef Theodor Maurer sagt, was sein Haus auszeichnet und wie es in die Zukunft geht
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Herr Maurer, wie steht Linde Material Handling im dritten Quartal 2014 da?
Sie werden verstehen, dass wir zum dritten Quartal noch nichts sagen können, da die Kion Group als Konzern erst am 5. November die entsprechenden Zahlen veröffentlicht. Was indes das erste Halbjahr angeht, hat der Weltmarkt für Flurförderzeuge deutlich angezogen, und auch unser Kernmarkt Europa hat sich dynamisch entwickelt. Linde Material Handling konnte von diesem Wachstum überdurchschnittlich profitieren und ist sowohl in West- als auch in Osteuropa stärker gewachsen als der Markt. Wir sehen uns gut aufgestellt. Was uns natürlich nicht davon abhält, beständig an der Verbesserung unserer Produkte und Dienstleistungen zu arbeiten und noch effizienter zu werden.

Die Effizienz des eigenen Hauses ist der eine, die Volatilität der Märkte der andere Aspekt. Eine Schwankung stellen in gewisser Weise auch die Entwicklungen in der Ukraine und die Sanktionen gegen Russland dar. Wie reagieren Sie darauf?
Auf Russland entfallen weniger als zwei Prozent des Weltmarkts für Gabelstapler. Auch bei der Kion Group kommen weniger als zwei Prozent der Fahrzeugneubestellungen aus Russland. Eine Investitionszurückhaltung von russischen Kunden als Folge der aktuellen politischen Entwicklungen wirkt sich damit nicht nennenswert auf unser global aufgestelltes Geschäft aus. Darüber hinaus sorgt das starke Servicegeschäft für Stabilität.

Was aber nichts daran ändert, dass der Konflikt auch das Geschäft von Linde Material Handling beeinflusst.
Was das Geschäft der Kion Group im gesamten osteuropäischen Markt angeht, ganz und gar nicht. Außerhalb Russlands und der Ukraine entwickelt sich dieser Markt sehr erfreulich mit zweistelligen Wachstumsraten. Mit einem Plus von rund 20 Prozent bei den Bestellungen legte der Konzern im zweiten Quartal deutlich zu.

Wie, Herr Maurer, steht’s um die Wettbewerbsfähigkeit Ihres eigenen Hauses?
Wir arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung unserer Wettbewerbsfähigkeit und Kosteneffizienz durch die Optimierung der Produktionsabläufe. Gleichzeitig aktualisieren und erweitern wir fortlaufend unser Produkt- und Dienstleistungsangebot, um unseren Kunden wirtschaftliche, passgenaue Lösungen anbieten zu können, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen und mit denen die Kunden auf sich ändernde Anforderungen und Trends reagieren können. Wichtig auch: Mit dem Ausbau unseres Stammwerkes in Aschaffenburg schaffen wir bis zum Jahr 2021 zusätzliche Kapazitäten für mittelfristiges Wachstum und investieren dafür rund 60 Millionen Euro. Gleichzeitig halten wir unsere Kapazitäten flexibel genug, um auf stärkere Konjunkturschwankungen, wie wir sie in den letzten Jahren beobachten konnten, reagieren zu können.


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Ausgabe:
lj 05/2014
Unternehmen:
Bilder:
Foto: Kion Group
Foto: Kion Group
Foto: Kion Group

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