19. JULI 2018

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Hightech in der Savanne


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Intralogistik - Um den Durchsatz zu erhöhen, setzt der afrikanische Zementhersteller Ohorongo Cement auf eine dritte Verpackungslinie. Diese wurde in einem eng gesteckten Zeitfenster komplett aus einer Hand von der Beumer Group geliefert und installiert.
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Nicht zu viel, nicht zu wenig

Da der hier hergestellte Zement besonders fein ist, installierte die Beumer Group eine nach dem Turbinenfüllprinzip arbeitende Abfüllanlage vom Typ Beumer Fillpac mit acht rotierenden Füllstutzen. »Das Besondere ist ihre spezielle Wägeelektronik«, erklärt Krumkamp. Denn die Produktabfüllung erfolgt nach dem Brutto-System: Die Säcke werden während des Füllvorgangs verwogen. Dazu ist der Beumer Fillpac mit einer eichfähigen Wägeeinrichtung ausgestattet. Die Wägeelektronik stellt sicher, dass die Anlage immer einen exakten Füllungsgrad der Säcke erzielt. Eine spezielle Software ermöglicht den permanenten Abgleich des Gewichts zwischen Füllstutzen und Waage. Die Füllturbine zeichnet sich durch Schnelligkeit und maximalen Materialdurchsatz aus. Um die Effizienz der Abfüllanlage weiter zu steigern, ergänzte die Beumer Group zudem einen Sackaufstecker mit Sackbündelmagazin der neuesten Technologie. Servomotoren treiben die Antriebsleiste und den Sauggreifer automatisch positionsgenau und energieeffizient an. Das Greif- und Aufstecksystem stülpt die Säcke vom Stapel sicher auf den Füllstutzen. Pro Stunde lassen sich so mit hoher Genauigkeit 2.400 Säcke aufschießen. 

Schonendes Palettieren

Um die Säcke anschließend vollautomatisch, zuverlässig und vor allem schnell zu palettieren, installierte die Beumer Group einen Lagenpalettierer vom Typ Beumer Paletpac 3000. Diese Anlage stapelt die 50-Kilogramm-Säcke exakt Lage für Lage im Fünfer-Verband auf die Paletten. »Um die Säcke schnell, schonend und formstabil in die geforderte Position zu drehen, sind die Anlagen mit einer Doppelbanddrehvorrichtung ausgeführt«, erläutert Krumkamp. »Was die Positioniergenauigkeit anbelangt, bietet diese einen immensen Vorteil gegenüber herkömmlichen Drehverfahren.« Denn die Anlagenkomponente bewegt die Säcke, ohne sie mechanisch zu verformen. Stattdessen kommen zwei parallel angetriebene Gurtförderer zum Einsatz, die mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten fahren und so die Säcke schnell drehen. Diese bringen die Säcke zudem besonders schonend in die gewünschte Position. Die intelligente Steuerung der Doppelbanddrehvorrichtung bezieht die Maße und das Gewicht der Säcke mit ein, um eine exakte – durch die jeweiligen Packmuster vorgegebene – Positionierung zu erreichen. 


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lj 06/2017
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