20. JUNI 2018

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Vorher ganz genau wissen, was effizient ist


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Anlagenplanung. Transportroboter, eine weiterentwickwelte Form fahrerloser Transportsysteme, dienen dazu, die richtigen Produkte zur richtigen Zeit an den richtigen Ort zu transportieren. Ein solches Transportkonzept lässt sich detailliert und zutreffend mithilfe einer qualifizierten Simulation auslegen.
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Von der Automobilindustrie über die Nahrungs- und Genussmittelbranche, von Pharmaunternehmen bis zur Verpackungsindustrie – in unterschiedlichen Branchen werden Warentransport, Lasthandling, Kommissionierung und Montage automatisiert. Fahrerlose Transportsysteme (FTS) übernehmen schnell und sicher diese Aufgaben.

Doch wie lässt sich ein solches Transportkonzept optimal aufbauen? Zahlreiche Faktoren, wie Verkehrsführung, Anzahl der Fahrzeuge oder Taktzahlen, müssen zusammengeführt und perfekt abgestimmt werden. Denn nur so entsteht am Ende ein effizientes System, welches die gewünschte Leistung erbringt.

Die E&K Automation GmbH hat sich mit Transport-robotik auf automatisierte Materialfluss- und Lagersysteme spezialisiert. Das Unternehmen, das nach eigenen Angaben zu den führenden Anbietern in Europa zählt, entwickelt intelligente und effiziente Lösungen für unterschiedliche Transportaufgaben.

Dabei möchte selbstverständlich jeder Kunde ein System, das speziell auf ihn und seine Anforderungen zugeschnitten ist. Das erfordert viel Erfahrung – und ist trotzdem nur noch mithilfe einer Anlagensimulation zu bewältigen. Beides, Erfahrung und leistungsfähige Simulationstools, bringen die Experten von EK Automation mit. Sie erstellen ein individuelles Konzept.

Simulation hilft beim Planen

Dafür wird am Rechner in 2D oder 3D ein Modell der Räumlichkeiten erstellt, in dem die Prozessabläufe in unterschiedlichsten Varianten abgebildet und durchgespielt werden, um eine optimale Lösung auszuarbeiten und frühzeitig mögliche Probleme zu erkennen. So lässt sich das Transportkonzept exakt auf räumliche Gegebenheiten und maximale Produktivität zuschneiden – und schützt vor teuren »Überraschungen« durch Fehlplanungen.

Wie das Experten-Team Simulation bei diesen Projekten vorgeht, erläutert Florian Johannsen, Team Leader Consulting & Simulation bei der EK Automation: »Wir nutzen dazu Tecnomatix Plant Simulation aus dem Hause Siemens, eine besondere Simulationssoftware zur Erstellung derartiger Modelle.

Diese haben wir weiterentwickelt und uns einen speziellen Baukasten erstellt, mit dem sich nun die unterschiedlichsten Prozesse gut und schnell abbilden lassen.« Für eine 2D- oder 3D-Simulation benötigen die Experten möglichst genaue Layoutdaten, also Pläne der Räumlichkeiten, Standort und Maße von Anlagen, Regalen und mehr.Diese werden mit den Daten der gewünschten Fahrerlosen Transportfahrzeuge (FTF), mit den Daten zu den im Unternehmen ablaufenden Prozessen sowie den zu leistenden Transportaufgaben ergänzt.

Weitere wichtige Informationen sind etwa Transportströme und deren über den Tag verteilte Schwankungen. Auch Puffergrößen und Maschinenverhalten in angeschlossenen Bereichen werden mit einbezogen. Auf Basis dieser Informationen wird dann ein 2D- oder 3D-Modell aufgebaut. »In unseren Planungen mithilfe der Layoutdaten kommt es auf Zentimeter an, Abweichungen sind oft problematisch.


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lj 01/2018
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