Zufall logistics group: Schneller nach Europa

Zufall logistics group erweitert Umschlaglager am Standort Haiger um 2.000 Quadratmeter. Der Logistikdienstleister baut damit seine Kapazitäten im Geschäftsbereich Landverkehre Europa aus und sorgt für schnellere Verbindungen. Die größere Halle ermöglicht den effizienteren Umschlag der internationalen Sendungen.

17. Dezember 2018
V. l.: Mirko Rentsch, technische Leitung Umschlaglager; Maja Heimerl, Prokuristin Haiger und kaufmännische Leitung; Jürgen Wolpert, Geschäftsführer Zufall logistics group; Torsten Pansegrau, Niederlassungsleiter Haiger; Ringo Bernhardt, Zentralleiter Projektkoordination; Bernd Weiss, Architekturbüro weiss + partner GbR; Mario Schramm, Bürgermeister; Thomas Lotter, Architekturbüro weiss + partner GbR; Meik Hilk, Prokurist Haiger, Bereichsleitung Landverkehre Europa, Logistik. © Zufall logistics group
Bild 1: Zufall logistics group: Schneller nach Europa (V. l.: Mirko Rentsch, technische Leitung Umschlaglager; Maja Heimerl, Prokuristin Haiger und kaufmännische Leitung; Jürgen Wolpert, Geschäftsführer Zufall logistics group; Torsten Pansegrau, Niederlassungsleiter Haiger; Ringo Bernhardt, Zentralleiter Projektkoordination; Bernd Weiss, Architekturbüro weiss + partner GbR; Mario Schramm, Bürgermeister; Thomas Lotter, Architekturbüro weiss + partner GbR; Meik Hilk, Prokurist Haiger, Bereichsleitung Landverkehre Europa, Logistik. © Zufall logistics group)

Ein halbes Jahr nach Beginn der Erdarbeiten bietet das Umschlaglager in Haiger nun über 6.000 Quadratmeter Fläche. Die vor Ort ansässige Transland Spedition GmbH, ein Unternehmen der Zufall logistics group, zeichnete sich verantwortlich für den Anbau.

Mit 21 zusätzlichen Toren erweitert dieser die Be- und Entladekapazitäten der Halle. Mit der Erweiterung der Umschlagfläche um ein Drittel arbeitet der Logistikdienstleister auf den Ausbau des Geschäftsbereichs Landverkehre Europa hin. Denn die optimierten Be- und Entladungsmöglichkeiten führen zu schnelleren Durchlaufzeiten und erhöhen somit die Abfahrtsfrequenz.

Diese Vorteile nutzt Zufall, um die Direktlinien innerhalb Europas auszubauen. „Wir können die Durchlaufzeiten im Umschlagprozess verkürzen und somit die Abfahrtsfrequenz erhöhen“, erklärte Meik Hilk, Bereichsleiter Landverkehre bei Transland. Außerdem sorgt modernste Video- und Scantechnik im Umschlaglager und dessen Umgebung für eine verbesserte Nachverfolgung und Überwachung der Sendungen. Bei der Konzeption des Anbaus wurden ebenso spezielle Verlademöglichkeiten für lange und sperrige Güter auf dem nationalen und internationalen Landverkehr berücksichtigt: Zwei eingehauste Laderampen auf der Stirnseite der Halle erlauben es Lkw-Fahrern, in die Halle einzufahren. „So können unsere Mitarbeiter auf der Rampe besonders geschützt vor Witterungsverhältnissen be- und entladen“, erklärte Torsten Pansegrau, Niederlassungsleiter bei Zufall in Haiger.

Das zusätzliche, extrabreite Tor vereinfacht die Verladung für Langteile bis 7,20 Metern. Zufall investiert mit dem Anbau in die Verbundenheit mit der Region Mittelhessen: „Die Transland Spedition GmbH ist seit knapp 40 Jahren hier verwurzelt und möchte die Verbindung aufrechterhalten beziehungsweise weiter stärken“, so Meik Hilk. „Wir freuen uns sehr, dass Zufall mit dem Anbau die Verbundenheit zu unserer Stadt untermauert. Das ist ein starkes Zeichen für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Kommune und der ganzen Region“, ergänzte Bürgermeister Mario Schramm (parteilos).

Weitere Bauarbeiten am angeschlossenen Bürokomplex, der unter anderem die Nahverkehrsdisposition sowie Sozialräume für gewerbliche Mitarbeiter beherbergt, sollen im Frühjahr 2019 abgeschlossen sein. Damit sich der Standort Haiger in Zukunft autark mit Energie versorgen kann, befindet sich auf dem Dach der Halle eine Photovoltaik-Anlage.

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