17. OKTOBER 2018

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Neue Fahrersitzhubwagen von Linde


Linde Material Handling schließt mit zwei neuen Fahrersitzhubwagen im Traglastbereich von 1,2 bis 2,5 Tonnen die Erneuerung seines Fahrersitz- und Fahrerstandhubwagen-Portfolios ab. Das Unternehmen bietet nun insgesamt 19 Modelle.

„Wir haben den Anspruch, unsere Geräte möglichst genau an den Prozessen unserer Kunden auszurichten. Die aber ändern sich“, erklärt Toufik Oussou, Produktmanager Warehouse Trucks bei Linde Material Handling. Deshalb wurde das Produktprogramm der Nieder- und Hochhubwagen in den vergangenen anderthalb Jahren sukzessive erneuert und erweitert. Die dritte und letzte Stufe bilden jetzt Fahrersitzhubwagen im Traglastbereich von 1,2 bis 2,5 Tonnen.

Die Fahrzeuge punkten laut Linde mit einem besonders großzügig dimensionierten Chassis, das dem Bediener dank einer Breite von 970 Millimetern ein hohes Maß an Bewegungsfreiheit gewähren soll. Hinzu kommt ein komfortabler (auf Wunsch auch mit Sitzheizung und Kopfstütze erhältlicher) Fahrersitz, der vorzeitigem Ermüden vorbeugt. Die feinfühlige TipControl sorgt nach eigenen Angaben für schnelles und präzises Lasthandling: Der Fahrer steuert sämtliche Gabel- und Mastfunktionen per Daumen und Zeigefinger; selbst mit Arbeitshandschuhen lassen sich die Bewegungen exakt ausführen. Konzipiert wurden die Lagertechnikgeräte insbesondere für den Einsatz in weitläufigen Logistik- und Produktionsbereichen.

Neue Funktionen für mehr Leistung
In Sachen Performance sollen die neuen Niederhubwagen T20/25 RW, Doppelstockbelader D12 RW und Hochhubwagen L14/16 RW (R = Fahrersitz, W = wide/breite Ausführung) durch die Möglichkeit überzeugen, die Gabel schon während der Fahrt anzuheben oder abzusenken und damit den Aus- bzw. Einlagerungsvorgang zu beschleunigen. Hinzu kommen laut Linde MH die hohe Sitzposition des Fahrers und der Blick durch sichtoptimierte Hubmastprofile. Das erlaube eine hervorragende Sicht auf Fahrweg und Last und soll für größtmögliche Sicherheit sorgen. Überall dort, wo schwere und häufig wechselnde Lasten bewegt werden, empfiehlt Linde sein „Linde Load Management“. Das Assistenzsystem zeigt dem Bediener auf einem farbigen Display die wichtigsten Traglastdaten an. Somit weiß er stets, welches Gewicht sich aktuell auf den Lastarmen befindet und bis zu welcher Hubhöhe er die Last ohne Risiko anheben darf.

Ihre Antriebsenergie beziehen die Sitzhubwagen wahlweise aus Blei-Säure-Batterien oder dem von Kunden immer häufiger nachgefragten Paket aus Lithium-Ionen-Batterie und dezentralem Ladegerät für schnelles Zwischenladen. Für alle Geräte verfügbar ist zudem das Flottenmanagement connect. Das modulare Datensystem regelt den Zugang zum Fahrzeug, zeichnet Erschütterungen auf und analysiert die Fahrzeugnutzung, um anschließend Einsatzoptimierungen abzuleiten.

Je nach Einsatzzweck bieten die Hubwagen weitere spezielle Features. Die Doppelstockbelader Linde D12 RW mit 1,2 Tonnen Tragfähigkeit haben beispielsweise das Linde Speed Management an Bord. Das Assistenzsystem errechnet beim Transport von zwei Paletten in Abhängigkeit der Last auf dem Hauptlift die maximale Geschwindigkeit, bis zu der ein sicheres Arbeiten gewährleistet ist. Weitere Besonderheiten sind die große Zahl an unterschiedlichen Mastausführungen mit bis zu 6,2 Meter Hubhöhe und eine Schnellhubfunktion, um die Hubgeschwindigkeit bei Bedarf um bis zu 33 Prozent zu steigern. Wie im Fall des Doppelstockbeladers steht auch bei den Hochhubwagen Linde L14 RW und L16 RW mit 1,4 und 1,6 Tonnen Tragfähigkeit der Linde BlueSpot zur Verfügung; für Einsätze in schlecht beleuchteten Arbeitsumgebungen lassen sich die Niederhubwagen T20 RW und T25 RW zusätzlich mit lichtstarken Frontscheinwerfern ausrüsten.

Datum:
11.10.2018
Unternehmen:
Bilder:
© Linde Material Handling

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