19. DEZEMBER 2018

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SEW-Eurodrive erweitert Steuerungstechnikfamilie


Mit der neuen Leistungsklasse "progressive" aus dem Produktportfolio Controller ergänzt SEW-Eurodrive seinen Automatisierungsbaukasten MOVI-C. Mithilfe der performanten und skalierbaren Motion- und Logic-Control-Lösung können Maschinen- und Anlagenbauer zahlreiche Anwendungen einfach automatisieren. Drei wichtige Marktanforderungen für die Maschinen und Anlagenautomatisierung werden erfüllt: skalierbar, smart und konnektiv.

SEW-Eurodrive erweitert seine Steuerungstechnikfamilie um den Controller UHX65A in der Leistungsklasse progressive. Er basiert auf dem neuen CPC-Baukasten (Cyber Physical Controller) mit zahlreichen Hardwarebausteinen wie skalierbaren CPU-Modulen, Feldbus-Optionen (Multiprotokoll-Fähigkeit) und WLAN-Varianten. Die passive Kühlung und RTC-Funktion (Real Time Clock) ohne Batterietausch ermöglichen einen zu 100 % wartungsfreien Betrieb. Zum Softwarebaukasten gehören neben den Softwaremodulen MOVIKIT®, die im Bereich Motion Control und Echtzeitsteuerung keine Wünsche offen lassen, auch Lösungen für die Themen Safety, Achs-/Controller-Tauschfunktionen und die konfigurierte Code-Erzeugung.

Durch die konsequente Umsetzung eines Software-Schichtenmodells auf Basis der Hypervisor-Technologie unterscheidet sich die neue Controller-Generation von SEW-Eurodrive wesentlich von bestehenden Steuerungskonzepten am Markt. Damit ist das rückwirkungsfreie Zusammenspiel zwischen der Echtzeitsteuerung einerseits und höherschichtigen Softwarefunktionen andererseits – Visualisierung, Condition Monitoring, Data Mining, Engineering-Software, Diagnose, IT-Kommunikations-Stacks oder intelligenten Sensoren – einfach möglich. Eine CFast-Speicherkarte mit extrem schnellem Zugriff ermöglicht den bekannt einfachen Gerätetausch. Die Karte beinhaltet alle wichtigen Daten wie Firmware, Applikation, Achsdatensätze und Anwendungsdaten. Somit ist ein einfacher und schneller Tausch der Steuerung überall und jederzeit möglich.

Die Prozessorleistungsfähigkeit des Controllers progressive lässt sich künftig von einem bis vier Prozessorkernen für den SPS-Teil skalieren, bestellen und einsetzen. Somit kann der Kunde die Leistungsfähigkeit für seine Applikation individualisiert auswählen und anpassen. Durch sein schlankes Design eignet sich der Controller auch für engste Einbauräume und lässt sich für vielfältige Applikationslösungen einsetzen. Man kann ihn für modulare Maschinenmodule ebenso verwenden wie für koordinierende Aufgaben im Linienverbund. Daher unterstützt diese Controllerbaureihe die wachsende Modularität im Maschinenbau.

Dank modernster Softwarestruktur steht das Betriebssystem getrennt und unabhängig für Engineering, Programmierung, Diagnose und Visualisierung zur Verfügung. WINDOWS®- Auslastungsspitzen haben somit keinen Einfluss auf den harten Echtzeitteil. Auch Versionskonflikte zwischen den einzelnen Programmen gehören der Vergangenheit an. Diese Lösung von SEW-Eurodrive ermöglicht eine einfache Bedienung und Web-Visualisierung. Per HMI oder OPC-UA kann visualisiert und mit der Außenwelt kommuniziert werden. Somit wird der Trend nach hardwareunabhängigen Lösungen für Maschinen unterstützt.

Datum:
03.12.2018
Unternehmen:
Bilder:
© SEW-Eurodrive

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