21. NOVEMBER 2018

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Hörmanns Tor zur Welt


Unternehmen

<strong>Firmengeschichte</strong> Seit der Gründung vor rund 70 Jahren wuchs Hörmann vom Schlosserbetrieb zur inter-national tätigen Firmengruppe. Mit Innovationen positioniert sich das Familienunternehmen für die Zukunft.
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Was lange währt, wird endlich gut, heißt es im Volksmund. Im Fall der Hörmann-Gruppe müsste es besser heißen: Was lange währt, bleibt immer gut. Denn das internationale Unternehmen aus Steinhagen kann auf eine langjährige Tradition in der Herstellung von Torsystemen zurückblicken. Im Jahr 1935 wurde der Grundstein von August Hörmann für den langanhaltenden, wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens gelegt.

Noch heute bilden neue Produkt-Entwicklungen und langfristige Strategien die Basis für das Geschäft. Bereits in dritter und vierter Generation führen nun Enkel und Urenkel des Gründers August Hörmann das Unternehmen. Die Produktpalette wurde seitdem konstant erweitert – sie umfasst Garagentore, Haustüren sowie Feuer- und Rauchschutzabschlüsse.

Seit insgesamt sieben Jahren bietet das Unternehmen Überladebrücken, Torabdichtungen und Industrietore samt Antrieben und ist damit Komplettanbieter für Verladesysteme. Das Familienunternehmen blickt auf eine lange Geschichte zurück, die vor rund 70 Jahren ihren Anfang nahm.

Anfänge in Bielefeld

Gegründet wurde die Gruppe 1935 von August Hörmann als »Bielefelder Stahltore«. Der Schlosserbetrieb produzierte unter anderem zweiflüglige Garagen-Tore, die wie Türen nach vorn öffnen, und Hof-Tore. Der Grundstein für das heutige Unternehmen wurde in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts mit der industriellen Fertigung eines neuartigen Garagen-Schwingtors gelegt.

Das sogenannte »Berry-Tor« sollte in den Folgejahren zum Synonym für Schwing- bzw. Garagentore generell werden. Überlieferungen zufolge trafen sich Hermann Hörmann, Sohn des 1944 verstorbenen Unternehmensgründers, und der amerikanische Unternehmer Glenn Berry. Dieser hatte ein neuartiges Garagen-Schwingtor entwickelt und suchte Unternehmen, die das Tor in Lizenz produzieren sollten. Mehrere Unternehmen hatten Berry bereits abgewiesen. Hermann Hörmann sagte zu und legte damit den Grundstein für die heute rund 6.000 Mitarbeiter zählende Gruppe.

Das millionenfach verkaufte Erfolgsprodukt hat das Unternehmen nicht nur groß und bekannt gemacht, sondern auch zu einer frühen Markenbildung maßgeblich beigetragen. Mittlerweile führen die Enkel und Urenkel in dritter und vierter Generation das Unternehmen. Die gemeinsame und generationenübergreifende Führungsarbeit ist das Ergebnis einer langfristigen Planung.

Wie andere Unternehmen am Markt sieht sich auch die Hörmann-Führungsriege (siehe Bild 1, v.l.n.r., Martin J., Thomas J. und Christoph Hörmann) mit den Herausforderungen der Finanz - und Wirtschaftskrise konfrontiert. »Wir wollen nicht darüber nachdenken, wie schlimm es werden kann, wir wollen kämpfen. Und wir sind trotz der Rahmenbedingungen optimistisch, mit guten Produkten und guten Mitarbeitern unsere Ziele 2009 erreichen zu können«, so Christoph Hörmann. Innovation ist heute noch ein wichtiger Erfolgsmotor des Steinhagener Unternehmens.


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lj 06/2009
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