Jungheinrich sagt "safety first"

Zwischendurch

Wer lesen kann, hats längst gemerkt: Dieser Platz hier ist öfter mal eine nicht ganz ernst zu nehmende Seite im »Logistik Journal«. Ein bisschen Spaß muss auch unter sonst so rational denkenden Logistikern gestattet sein. Das Leben ist schließlich ernst genug. Manchmal aber ist für Heiterkeit einfach kein Raum. Und das gilt nicht nur angesichts von gemauerten Grenzen, dümmlichem Protektionismus und tumbem Nationalismus. Gefahren lauern auch im Kleinen im Lager, auf dem Betriebshof, beim Warenumschlag.

20. Februar 2017

Wie risikoreich der Umgang mit Flurförderzeugen, also mit Gabelstaplern und Lagertechnikgeräten, sein kann, wurde jetzt bei einer Veranstaltung des Intralogistikers Jungheinrich in Hamburg deutlich: 12.000 Unfälle mit Flurförderzeugen ereignen sich Jahr für Jahr allein in Deutschland. Dabei kommen bis zu 60 Beschäftigte ums Leben. Weltweit kommt es Schätzungen zufolge wer weiß schon genau, was in China oder Indien passiert zu 300.000 Unfällen mit Flurförderzeugen. Wie viele Verletzte und Tote es dabei gibt, mag man gar nicht hochrechnen.

Besonders erschütternd in diesem Zusammenhang: Die meisten Unfälle passieren, weil Unachtsamkeit, Leichtsinn oder anderes menschliches Versagen allgegenwärtig ist. Jungheinrich ist sich dieser Tatsache seit jeher bewusst und minimiert Gefahren, die beim Umgang mit Maschinen zwangsläufig auftreten, schon bei deren Entwicklung. Neue Technologien helfen dabei. Durch moderne Fahrerassistenzsysteme zum Beispiel kann wirksame Unfallprävention zusätzlich unterstützt werden– auch in ohnehin schon sicheren Staplern und Lagergeräten. »Ziel ist«, so der renommierte Hersteller aus Hamburg, »dass Fahrer von Jungheinrich-Staplern ihre Schicht ohne Schaden beenden.« Über Fahrerassistenzsysteme und digitale Lösungen hinaus bietet Jungheinrich dafür auch Beratungsleistungen an. Sie zu nutzen, liegt im Interesse aller Beteiligten.

Dr.Lars Brzoska, Vertriebsvorstand von Jungheinrich und selbst Familienvater, bringt es auf den Punkt: »Klar, Sicherheitssysteme haben auch wirtschaftliche Vorteile. Sie helfen, Schäden an betrieblichen Einrichtungen und an Gütern und Waren zu vermeiden. Viel wichtiger aber ist, dass sie dazu beitragen, die Unversehrtheit von Menschen zu gewährleisten. Man darf einfach nie vergessen, dass nach einem Unglück der Staplerfahrer im schlimmsten Fall nicht mehr nach Hause kommt.« Dem, und das gilt ohne Wenn und Aber, ist nichts, aber auch wirklich nichts hinzuzufügen.

Michael Weilacher

Erschienen in Ausgabe: 01/2017