Mit den vier Milliarden hat das Unternehmen sein für 2020 ausgegebenes strategisches Wachstumsziel bereits ein Jahr früher erreicht als geplant. Das teilte das Unternehmen mit. Der Auftragseingang betrug 3,92 Milliarden Euro. Das EBIT lag bei 263 Millionen Euro. Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen war weiterhin hoch: über 97 Prozent aller im vergangenen Jahr verkauften Fahrzeuge wurden elektronisch angetrieben. „Ungebremst war dabei insbesondere der Bedarf im Markt nach Flurförderzeugen mit moderner Lithium-Ionen-Technologie“, melden die Hamburger. Im Geschäftsjahr 2019 setzte das Unternehmen im Neugeschäft und in der Nachrüstung insgesamt über 20.000 Lithium-Ionen-Batterien ab.

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Für das Geschäftsjahr 2020 geht Jungheinrich aufgrund der Corona-Pandemie von weitreichenden Konsequenzen für die globale Wirtschaft aus. Das konkrete Ausmaß sei dabei heute noch nicht abschätzbar. In der gegenwärtigen Situation habe der Schutz der Mitarbeiter und die Sicherung der Lieferfähigkeit oberste Priorität. Dafür hat Jungheinrich unter der Leitung des Vorstandes einen Krisenstab gebildet, der täglich auf Grundlage der aktuellen Entwicklungen Entscheidungen trifft. Zudem wurde eine Vielzahl an Präventionsmaßnahmen zum Schutz der Belegschaft ergriffen. Die Produktion in allen Werken läuft, nach wie vor sind Kundendiensttechniker überall auf der Welt im Einsatz. Negative Auswirkungen auf Jungheinrichs Lieferkette und die Produktion wurden bisher vermieden, die Lieferfähigkeit ist gegenwärtig stabil.

Lars Brzoska, Vorsitzender des Vorstandes der Jungheinrich AG: „Insbesondere vor dem Hintergrund des konjunkturellen Gegenwindes im Jahresverlauf 2019 freue ich mich, dass wir unser Umsatzziel von vier Milliarden Euro für 2020 gemeinsam mit der Jungheinrich-Mannschaft ein Jahr eher als geplant erreichen konnten. Wir alle stehen gemeinsam vor einer sehr großen Prüfung – sowohl unternehmerisch als auch im Privatleben. Gemeinsam nehmen wir die Lage sehr ernst und haben frühzeitig damit begonnen, notwendige Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Ich glaube fest daran, dass Jungheinrich diese außergewöhnliche Situation gut meistern wird. Wir bauen weiterhin auf unser integriertes Geschäftsmodell und investieren konsequent in wichtige Zukunftstechnologien.“

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Im Dezember 2019 hatte Jungheinrich die Prognose für das Geschäftsjahr 2020 veröffentlicht. Demnach erwarten die Hamburger einen Auftragseingang zwischen 3,50 Milliarden und 3,80 Milliarden Euro sowie einen Umsatz zwischen 3,60 Milliarden und 3,80 Milliarden Euro. „Die Folgen der globalen Ausbreitung des Coronavirus sind in ihrem Ausmaß zum gegenwärtigen Zeitpunkt dabei allerdings noch nicht absehbar und in der Prognose nicht enthalten“, sagte Brzoska.