Karriere in der Logistik

Auf der transport logistic vom 10. bis 13. Mai 2011 in München findet am 12. Mai um 15 Uhr ein Karriereforum statt.

27. April 2011

Viele Studenten aber auch Unternehmen in der Logistik sind verunsichert, welcher Bildungsweg der richtige ist. „Mit der Bologna-Reform hat sich die Hochschulausbildung von einem einstufigen in ein zweistufiges System verwandelt", sagt Andre Kranke, stellv. Chefredakteur der Verkehrsrundschau und Moderator des Karriere-Panels auf der Transport Logistic. „Wirtschaft und Wissenschaft wissen noch nicht genau, wie sie mit den nun verstärkt auf den Arbeitsmarkt drängenden Logistikabsolventen verfahren sollen.

„Logistik ist eine praxisorientierte Wissenschaft, daher haben Bachelor-Absolventen gute Chancen", meint Professor Thomas Wieske von der Hochschule Bremerhaven (Studiengang Transportwesen/Logistik). Um Karriere zu machen, müsse man nicht einen Master machen. „Wer aber Lust hat, Einzelfragen vertieft zu untersuchen, sollte durchaus über ein Masterstudium nachdenken", rät Wieske. Dies würde einer späteren Karriere nicht schaden.

„Neben dem fachlichen Können steht für uns die Persönlichkeit im Fokus. Wir suchen deshalb junge Leute mit ersten Erfahrungen im Ausland und interkultureller Kompetenz. Ein hohes Maß an Kommunikationsstärke und Integrationsfähigkeit sind ebenso gefragt wie Teamfähigkeit und Mobilität", beschreibt Personalvorstand Steffen Wurst von der Schenker AG in Essen, die Wunschkandidaten des weltweit tätigen Logistikdienstleisters.

Das Forum „Karriere in der Logistik: Bachelor - was dann? Master-Abschluss oder direkter Einstieg in die Wirtschaft" beleuchtet die unterschiedlichen Möglichkeiten und zeigt, was führende Logistikunternehmen von künftigen Fach- und Führungskräften erwarten.