Flurförderzeuge

Kion errichtet Werk in Polen

Die Kion Group investiert mehr als 60 Millionen Euro in ein neues Werk für Flurförderzeuge in Kołbaskowo. Dort sollen Stapler der Marke Linde produziert werden.

21. August 2019
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KION Group establishes new industrial truck factory in Kołbaskowo, Poland _ KION baut ein neues Werk in Kołbaskowo, Polen. Grafik: KION Group
Kion baut ein neues Werk in Kołbaskowo, Polen. (© Kion)

Die Kion Group baut im polnischen Ko?baskowo, nahe Stettin, ein neues Werk für Flurförderzeuge. Das Investitionsvolumen für das Projekt liegt bei mehr als 60 Millionen Euro. Der Logistik-Ausrüster schafft dadurch bis 2023 mehr als 150 Arbeitsplätze an dem polnischen Standort. Das Werk, mit dessen Bau noch in diesem Jahr begonnen wird, soll Anfang 2021 seinen Betrieb aufnehmen. Auf einem Areal von rund 18 Hektar entstehen neben der Produktionsanlage auch ein Forschungs- und Entwicklungszentrum sowie ein Verwaltungsbereich mit einer Fläche von fast 44.000 Quadratmetern.

Das zusätzliche Werk in Polen soll die bestehenden europaweiten Produktionsanlagen der Kion Group ergänzen und dabei insbesondere Kunden mit weniger intensiven Einsatzbedingungen in der Region EMEA bedienen. „Der neue Standort in der Mitte Europas ist hervorragend dazu geeignet, das Potenzial dieses dynamischen Marktes weiter zu erschließen“, sagt Gordon Riske, Vorstandsvorsitzender der Kion Group AG. „Darüber hinaus können wir hier, in Nähe der deutsch-polnischen Grenze, auf ein hervorragendes Lieferantennetzwerk zurückgreifen.“

Am neuen Standort in Ko?baskowo sollen Gegengewichtsstapler der Marke Linde für Lasten bis zu 3,5 Tonnen produziert werden, darunter auch Produktserien, die heute in Aschaffenburg (Deutschland) und in Xiamen (China) hergestellt werden. Mit der Marke Linde will die Kion Group nach eigenen Angaben noch stärker vom Wachstum der Intralogistikbranche in der Region EMEA profitieren. „Mit unserem Werk in Ko?baskowo schaffen wir dafür gute Voraussetzungen. Den mehr als 150 neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bieten wir ein hochmodernes Arbeitsumfeld. Dazu kommen attraktive Perspektiven durch das angegliederte Forschungs- und Entwicklungszentrum“, so Riske.

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