Bilanz-Ergebnis

Knapp wächst weltweit und investiert

Knapp gibt Bilanz-Ergebnis für das abgelaufene Geschäftsjahr 18/19 bekannt: Das Unternehmen ist im letzten Geschäftsjahr kontinuierlich gewachsen.

26. Juni 2019
Knapp wächst weltweit und investiert
Das Knapp Vorstandsteam mit Franz Mathi, Gerald Hofer und Christian Grabner. (© Knapp/Kanizaj)

Die Knapp AG, Technologieunternehmen für Lösungen für Distribution und Produktion, ist im letzten Geschäftsjahr kontinuierlich gewachsen und hat mit über 4.500 Mitarbeitern, nach eigenen Angaben, ein „sehr gutes Ergebnis“ erwirtschaftet.

Der Nettoumsatz stieg um 34,5 % auf 954 Millionen Euro und erstmals in der Unternehmensgeschichte überstieg das Auftragsvolumen die Milliardengrenze. Im Vergleich zum Vorjahr erzielte die Knapp AG einen Gewinnzuwachs von 44,2% – mit einem EBIT von 65,2 Millionen Euro. Im letzten Jahr investierte das Unternehmen über 43 Millionen in Gebäude und Infrastruktur und weitere 48 Millionen in Forschung und Entwicklung – eine Steigerung um 25%. „Innovation und Entwicklung ist für die Knapp AG nach wie vor ein starker Schwerpunkt“, bekräftigt Franz Mathi, Knapp COO. “Im letzten Jahr haben wir unsere Standorte in Leoben und Dobl ausgebaut und unsere Kapazitäten unter anderem in Polen, Slowenien und Kroatien erweitert. Künftige Investitionen gehen in den Ausbau unserer Niederlassungen sowohl in Österreich als auch weltweit.“

Mitarbeiter als wesentlicher Erfolgsfaktor

Weltweit ist die Mitarbeiterzahl stark gestiegen und liegt bereits bei über 4.500. Insgesamt konnte die Zahl der Mitarbeiter um mehr als 700 gesteigert werden. „Als Unternehmen sind wir es gewohnt, uns ständig weiter zu entwickeln und uns in gewissen Bereichen neu zu erfinden. Eine wesentliche Herausforderung ist es, die richtigen Mitarbeiter zu finden und ins Unternehmen zu integrieren“, erklärt Knapp CFO Christian Grabner. „Um das zu schaffen, haben wir in den letzten Jahren speziell in Aktivitäten zum Employer Branding investiert.“

Ausblick & Trends

Bedingt durch die hervorragende Konjunktur waren die letzten beiden Jahre hinsichtlich Wachstum eine Ausnahme, so Knapp CFO Christian Grabner. „Wir streben für die unmittelbare Zukunft ein weiteres nachhaltiges Wachstum an und haben dafür zukunftsweisende Investitionen wie unter anderem den Bau des neuen Innovationszentrums und der neuen Hallenflächen in Hart sowie weitere Ausbauschritte in Leoben und Dobl getätigt. Dazu kommt der internationale Aufbau u.a. mit einem neuen Headquarter in den USA.“

„Die Wertschöpfungsketten für Produkte und Dienstleistungen unterliegen einem ständigen Wandel. Wir müssen uns mitverändern und Trends erkennen“, so Gerald Hofer weiter. „In Zukunft müssen wir uns mit hochintegrierten Netzwerken von der Produktion bis zum Endkunden beschäftigen. Eben dazu gibt es neue technologische Ansätze, die wir als Basis für unsere Lösungen verwenden“, erläutert Knapp COO Franz Mathi zukünftige Entwicklungschancen und -potentiale.