Um das Zusammenspiel von Tor und Antrieb zu optimieren, bietet Hörmann Industrie-Sectionaltore als aufeinander abgestimmte Systemlösung von Tor, Antrieb und Steuerung an. Mit eigenen Werken für Industrietore und Antriebstechnik, mit Planungsbegleitung sowie eigenen Montage- und Serviceteams bietet der Spezialist aus Steinhagen optimale Voraussetzungen für eine bedarfsgerechte Torwahl und -Ausstattung. Auch dies Grundvoraussetzung für eine dauerhaft perfekte Funktion.

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Variable Montagemöglichkeiten

Zur Automatisierung von Industrie-Sectionaltoren offeriert Hörmann leistungsstarke, je nach Einbaubedingungen variabel montierbare Antriebe, die sich durch besondere Laufruhe bei den 400 Volt-Antrieben, hohe Drehzahlen und gegenüber den bisherigen Modellen durch eine höhere Einschaltdauer auszeichnen. Alle Antriebe sind preisgleich für 230 bzw. 400 Volt Betriebsspannung lieferbar. Zum bereits bekannten Anflansch-Wellenantrieb WA 400, der jetzt mit 30 mm weniger Seitenabstand auskommt, und der Ausführung WA 400 mit Kettenbox zur Distanzmontage kommt jetzt die neue Ausführung WA 400 M zur Mittelmontage auf der Torsionsfederwelle, der naturgemäß keinerlei seitlichen Montagefreiraum erfordert.

Umfassende Serienausstattung

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Alle Antriebe sind mit einem massiven Metallgetriebe, einer Wartungsentriegelung sowie mit einer Schlaffseilsicherung ausgestattet. Strahlwasserschutz (IP 65) und Aufschiebesicherung bei Torhöhen bis maximal 5.000 mm komplettieren die umfassende serienmäßige Ausstattung. Zur Notbedienung stehen drei Entriegelungsvarianten zur Wahl: die serienmäßige Wartungsentrieglung mit Nothandkette; die nur für Tore bis 3.000 mm Höhe empfohlene, alleinige Wartungsentriegelung mit Nothandkurbel oder einfacher Abdeckung; und die patentierte gesicherte Entriegelung, die vom Boden aus sowohl das Entriegeln als auch Betätigung des Tores per Nothandkette erlaubt .

Vier Steuerungsvarianten

Ebenso wie Planer und Betreiber durch die Wahl des Antriebstyps den jeweiligen baulichen und funktionellen Bedingungen gerecht werden, gewährleisten vier Steuerungstypen die Anpassung der Torfunktion an die individuellen Betriebserfordernisse. Alle vier Steuerungen folgen einem einheitlichen Bedienungskonzept und erleichtern so den Betriebsablauf, selbst wenn die Tore einer Halle mit unterschiedlichen Steuerungen ausgestattet sein sollten. Zudem sind sie serienmäßig durch ein auf Profilzylinder umrüstbares Mini-Schloß gegen Mißbrauch gesichert. Zur Wahl stehen:

* die Totmann-Steuerung A/B 440 mit gut ablesbarer 1-fach-7-Segmentanzeige, die durch Dauerbetätigung der Funktionstaste öffnet oder schließt. Bei Bedarf ist die Totmann-Steuerung A/B 440 auch auf Impulssteuerung A/B 445 umrüstbar;

* die durch einmaliges Antippen der entsprechenden Funktionstaste ansprechende Impuls-Steuerung A/B 445 mit gut ablesbarer 2-fach-7-Segmentanzeige und Menü-Auslese von außen, elektronischem Torpositionsgeber und vielen weiteren Extras;

* die Komfort-Impuls-Steuerung A/B 460 mit gut ablesbarer 2-fach-7-Segmentanzeige und Wahlmöglichkeit einer zweiten Öffnungshöhe, automatischem Zulauf und Vorrichtung für eine Fahrbahnregelung;

* die Frequenzumrichter-Steuerung B 460 FU für sanftes Öffnen und Schließen, Schnellfahrt in Auf- und/oder Zu-Richtung und mit optionaler zweiter Öffnungshöhe nebst der Möglichkeit eines automatischen Zulaufs oder einer Fahrbahnregelung. Die Steuerung entspricht serienmäßig der Feuerwehr-Richtlinie EN 14092.

Durch die breite Kompatibilität von Antrieben und Steuerungen bietet Hörmann die Möglichkeit, Torausstattungen optimal auf die jeweiligen baulichen und operativen Bedingungen abzustimmen. Antriebe und Steuerungen sind nach EN-Norm zertifiziert und baumustergeprüft.