Im Vordergrund steht die auftragsbezogene Verbrauchsmessung der mit LNG betriebenen Fahrzeuge, das exakte Erfassen und Dokumentieren von Paletten und Sendungsstatus sowie das Überwachen der Lenk- und Ruhezeiten. Neben der eigenen Flotte sollen auch die fest eingesetzten Subunternehmer in die von TIS entwickelte Lösung integriert werden. TISLOG wird an die bei KP-Logistik eingesetzte Speditionssoftware auf Navision-Basis angeschlossen.

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„TIS war der einzige Anbieter, der uns die Verbrauchsmessung unserer mit Flüssiggas betriebenen LKW bieten konnte“, betont David Brokholm, einer der beiden Geschäftsführer von KP-Logistik. Noch im Februar sollen die ersten Fahrzeuge mit Telematikboxen von TIS ausgerüstet werden, die im Rahmen eines kurzen Werkstattaufenthalts an die CAN-Bus-Schnittstelle und den Tachografen angeschlossen werden. Damit empfangen die Boxen neben den Verbrauchs- und Fahrzeugdaten auch die Lenk- und Ruhezeiten, die per Mobilfunk an das TIS Rechenzentrum gesendet und dort rechtssicher archiviert und auftragsbezogen ausgewertet werden.

Der gesamte Fuhrpark wird mit Samsung Tablets ausgestattet, die über eine von TIS entwickelte Telematik-App verfügen. Die App lässt sich leicht konfigurieren und steuert die Fahrer Schritt für Schritt durch den Lieferprozess zwischen Auftragseingang und Lieferquittung. Auch die Fahrer der Subunternehmer werden per App und Tablet an die Telematiklösung angebunden, so dass KP-Logistik jeden Auftrag lückenlos verfolgen kann.

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Mit insgesamt 110 Scania R410 betreibt KP-Logistik deutschlandweit einen der größten Fuhrparks, der mit Flüssiggas (LNG) betrieben wird. Liquified Natural Gas ist auf rund Minus 165 Grad Celsius abgekühltes und damit verflüssigtes Erdgas, das eine ähnliche Energiedichte wie konventioneller Kraftstoff aufweist. Fahrverhalten und Leistung eines LNG-Trucks lassen sich mit einem Diesel-LKW vergleichen. Zu den Hauptvorteilen von LNG zählen eine um rund 30 Prozent geringere Geräuschentwicklung und ein wesentlich besseres Abgasverhalten: Im Vergleich zum Diesel reduziert ein LNG-Motor den CO2-Ausstoß um 15 Prozent und verursacht 95 Prozent weniger Feinstaub und 70 Prozent weniger Stickoxide.