Lift zu neuer Leistung

Stapler - In der Automotive-Logistik werden große Volumina bewegt und umgeschlagen. Da müssen die Gabelstapler leistungsstark und zuverlässig sein - wie die Fahrzeuge von Nissan eben. Reinhard Irrgang

07. März 2006

Staplerpower für die Automotive Industrie: In der Niederlassung Herne von Müller (Die lila Logistik GmbH) sind insgesamt 18 Stapler der DX-Reihe von Nissan erfolgreich im Einsatz. Der Dienstleister Müller ist an diesem Standort überwiegend für die Teileversorgung der weltweiten Produktionswerke von Opel und GM tätig und arbeitet im Drei-Schicht-Betrieb.

In Spitzenzeiten sind 200 Lkw zu bewältigen

Dem Schichtbetrieb entsprechend hoch sind die zu bewältigenden Wareneingangs- und Versandvolumina. »Bei Normalbetrieb haben wir pro Tag jeweils 70 bis 80 Lkw-Ladungen im Wareneingang abzufertigen und für den Warenausgang zu beladen. In Spitzenzeiten schaffen wir insgesamt 200 Lkw«, berichtet Deniz Demir, Schichtleiter bei Müller in Herne. Dort sind insgesamt 180 Mitarbeiter beschäftigt. Von den 140 im Umschlagbereich tätigen Kollegen arbeiten 60 im Lager.

Bei den Logistikservices im Automotive-Bereich kommt es angesichts der großen Umschlags- und Handling-Volumina in starkem Maße auf die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit der eingesetzten Flurförderzeuge an. So werden in der 12.000 qm großen Umschlags- und Lagerhalle von Müller Teile für die Produktion angeliefert, zwischengelagert und versandfertig verladen. Dazu zählen Parts wie Felgen, Motorenkomponenten oder Auspuffanlagen in Paletten, Gitterboxen und anderen Ladungsträgern. Bestimmt sind die Teile für die Werke von Opel und GM in verschiedenen Territorien, darunter Spanien, Portugal, Polen, England, die USA, Argentinien und Australien. Müller - als Logistikdienstleister für die Bereiche Automotive, Electronics, Consumer und Industrial Goods mit insgesamt 15 Standorten in Europa aktiv - setzt der guten Erfahrungen wegen seit 20 Jahren auf Flurförderzeuge des japanischen Herstellers Nissan. Das freut auch Müllers FFZ-Partner Jürgen Lüdeking, einer von zwei Geschäftsführern und Gesellschaftern der Maier + Freese Gabelstapler-Vertriebs GmbH in Olfen. Lüdekings Unternehmen zählt zum Vertriebs- und Service-Netzwerk von Nissan Forklift, das für Deutschland von Generalimporteur Fendt Fördertechnik organisiert und betreut wird. Mit Ausschlag gebend für die vor Jahresfrist gefallene Entscheidung von Müller zugunsten von Maier + Freese waren neben einem attraktiven Leasing- und Full-Service-Angebot über 60 Monate Laufzeit »die bessere Kundendienstbereitschaft und die kurzen Reaktionszeiten«, zitiert Geschäftsführer Lüdeking die Gründe der Müller-Verantwortlichen für die Partnerschaft mit Maier + Freese. Zudem hatten sich Nissan-Stapler bereits in spezifischen Einsatzfeldern bewährt.

Vor diesem Hintergrund wurden vor rund einem Jahr zehn Nissan-Stapler der DX-Baureihe an Müller ausgeliefert. Ende 2005 dann - pünktlich zur Weihnachtszeit - folgten weitere acht DX-Geräte, diesmal schon in der neuen, sportlich-edlen Silberlackierung und damit in der aktualisierten »Visual Identity« des Hauses Nissan Forklift.

Stolze Flotte

Insgesamt zählt die Nissan Flotte des Herner Logistikdienstleisters Müller nun 14 DX 2,5-Tonner mit 1600 mm Gabellänge, drei DX 3,0-Tonner mit 2.400 mm langen Gabeln (für die Aufnahme von zwei Europaletten oder anderen entsprechend langen Ladungsträgern) sowie einen Stapler mit 1,8 Tonnen Tragkraft. Die Geräte sehen nicht nur ansprechend aus, sie machen auch bei ihren Arbeitseinsätzen eine gute Figur: »Die Stapler sind generell sehr gut einsetzbar«, betont Schichtleiter Demir, »und sie lassen sich mit ihren geringen Wenderadien auch auf engstem Raum leicht manövrieren« - und das mit allen Vorteilen beim Be- und Entladen der Lkw und Container. Zudem lobt Demir »die übersichtliche Anordnung der Instrumente« sowie die leichte Bedienbarkeit der Stapler.

Das überzeugende Handling der Nissan-Fahrzeuge wird nicht zuletzt durch die Hubwerksbetätigung mittels Nissan Finger-Tip-Control ermöglicht. Diese ist bei den DX-Staplern der neuesten Generation direkt in der am Fahrersitz befestigten Armlehne integriert ist. »Die neue Finger-Tip-Control der DX-Reihe ist noch komfortabler als die Bedieneinheit des Vorgängermodells«, betont Jürgen Lüdeking von Maier + Freese. »Der Fahrer kann seinen Arm in Ruhestellung auflegen und den Stapler wirklich mit den Fingerspitzen bedienen.« Nissan beziffert den Zeitvorteil, der durch diese gleichermaßen vereinfachte wie beschleunigte Bedienung, bei der eine Hand immer am Lenkrad bleibt, gewonnen wird, auf bis zu zehn Prozent. Auch dieser Faktor wirkt sich natürlich positiv auf die Produktivität aus. Wie Deniz Demir und Jürgen Lüdeking hervorheben, haben die Fahrer der neuen Stapler sich »sofort und problemlos« auf die neue Fingertip-Steuerung eingestellt und waren auf Anhieb davon überzeugt.

Beste Sichtverhältnisse

Bei keinem der Stapler ist der Fahrer in direkter Weise den Witterungsbedingungen ausgesetzt. Der Bedienplatz des DX mit 2,5 Tonnen Nutzlast ist mit Rundum-Wetterschutz ausgestattet. Die Drei-Tonner verfügen gar über eine Freisichtkabine. Mit ihrer Panorama-Frontscheibe, Glastüren und einer breiten Heckscheibe bietet sie ein Maximum an Rundumsicht bei allen Handlings- und Transporteinsätzen. Auch das Triplex-Hubgerüst in Freisichtbauweise erweitert das Sichtfeld des Fahrers.

Ein weiteres Einsatzmerkmal der DX-Stapler ist ihr geringer Kraftstoff-, sprich, Treibgasverbrauch. »Nissan-Stapler sind sparsam, und die neuen DX-Geräte verbrauchen sogar noch weniger«, freut sich Jürgen Lüdeking. Einsätze unter vergleichbaren Bedingungen hätten gezeigt, dass DX-Stapler durchschnittlich rund 15 Prozent weniger Treibgas benötigen als vergleichbare Geräte. Zudem sorgen die standardmäßigen Drei-Wege-Katalysatoren für niedrige Abgaswerte. Als erfreulich für den Betreiber erweisen sich des Weiteren die Robustheit und Zuverlässigkeit der Nissan-Stapler und damit der geringe Wartungsaufwand. »Obwohl die 2004 gelieferten Fahrzeuge teils über 4.000 Betriebsstunden aufweisen, haben wir bisher nur normale Wartungen durchgeführt«, betont Jürgen Lüdeking. »Außer dem Austausch von Verschleißteilen haben wir keine größeren Reparaturen durchgeführt«, was - so Lüdeking - sehr geringe Ausfallzeiten mit sich bringe.

Hohe Verfügbarkeit

Geringe Ausfallzeiten der Stapler festigen das Vertrauen des Kunden in die Verfügbarkeit seiner FFZ-Flotte. Nach den guten Erfahrungen in Vergangenheit und Gegenwart ist das Vertrauen von Müller in die Nissan-Fahrzeuge entsprechend groß. So verzichtet der Logistikdienstleister bewusst auf Ersatzgeräte. Aus gutem Grund, denn für alle neuen Geräte sind hohe Betriebsstundenzahlen veranschlagt. So leisten die vor einem Jahr an Müller ausgelieferten 2,5-Tonner 3.300 und die 3-Tonner 4.000 Betriebsstunden pro Jahr. Bei den seit Ende Dezember eingesetzten Geräten sind 2.250 beziehungsweise 2.750 Betriebsstunden pro Jahr und Maschine vorgesehen. Und eine hohe Verfügbarkeit ist bei Müller (Die lila Logistik) auch unbedingt erforderlich. Schon für dieses Frühjahr nämlich hat das Unternehmen die Erweiterung der Umschlaghalle um 6.000 qm geplant.

Steigende Volumina

Wenn es so weit ist und zusätzliche Kapazitäten vonnöten sind, werden voraussichtlich weitere Stapler der DX-Baureihe von Nissan zum Einsatz kommen, um das permanent steigende Arbeits- und Umschlagvolumen bei Müller zu bewältigen. Die Chancen für eine Ausweitung der Partnerschaft zwischen Müller und Nissan stehen gut. Denn ebenso wie auf anderen Gebieten gilt auch in der Logistik eine alte Erkenntnis: »Never change a winning team.«

Bewährte Partnerschaft

Nissan für Deutschland von Fendt

Generalimporteur für die Geräte von Nissan Forklift Europe in Deutschland ist seit 1979 die Fendt Fördertechnik GmbH mit Sitz in Kempten. Bundesweit verfügt das Unternehmen an über 40 Standorten über ein engmaschiges Netz aus erfahrenen Service- und Vertriebspartnern. Die Fendt-Partner gewährleisten Service und professionelle Beratung vor Ort, auch im Falle von Miet-, Leasing- und Finanzierungsfragen.

Erschienen in Ausgabe: 01/2006