Linde bietet neue Fahrersitzhubwagen

Unternehmen

Portfolio-Erneuerung - Linde Material Handling schließt mit seinen neuen Fahrersitzhubwagen im Traglastbereich von 1,2 bis 2,5 Tonnen die Transformation seines Fahrersitz- und Fahrerstandhubwagen-Portfolios ab. Das Unternehmen bietet seinen Kunden nun insgesamt 19 Modelle.

07. November 2018
© Linde Material Handling
(Bild: Linde Material Handling)

V om Langstreckentransport über das Ein- und Auslagern im Regal bis hin zum Be- und Entladen von Lkw: Mit den neuen Fahrersitzhubwagen von Linde Material Handling im Traglastbereich von 1,2 bis 2,5 Tonnen sollen sich Waren noch komfortabler und produktiver bewegen lassen. »Wir haben den Anspruch, unsere Geräte möglichst genau an den Prozessen unserer Kunden auszurichten.

Die aber ändern sich«, erklärt Toufik Oussou, Produktmanager Warehouse Trucks bei Linde Material Handling. Aus diesem Grund sei das Produktprogramm der Nieder- und Hochhubwagen in den vergangenen anderthalb Jahren sukzessive erneuert und erweitert worden. Dieser Prozess ist mit den neuen Fahrzeugen nun abgeschlossen worden.

Mehr Komfort und Leistung

Die Sitzhubwagen punkten laut Linde mit einem besonders großzügig dimensionierten Chassis, das dem Bediener dank einer Breite von 970 Millimetern ein hohes Maß an Bewegungsfreiheit gewähren soll. Hinzu kommt ein komfortabler (auf Wunsch auch mit Sitzheizung und Kopfstütze erhältlicher) Fahrersitz, der vorzeitigem Ermüden vorbeugt.

Die feinfühlige TipControl sorgt nach eigenen Angaben für schnelles und präzises Lasthandling: Der Fahrer steuert sämtliche Gabel- und Mastfunktionen per Daumen und Zeigefinger. Selbst mit Arbeitshandschuhen lassen sich die Bewegungen exakt ausführen. Konzipiert wurden die Lagertechnikgeräte insbesondere für den Einsatz in weitläufigen Logistik- und Produktionsbereichen. 

In Sachen Performance sollen die neuen Niederhubwagen T20/25 RW, Doppelstockbelader D12 RW und Hochhubwagen L14/16 RW (R = Fahrersitz, W = wide/breite Ausführung) durch die Möglichkeit überzeugen, die Gabel schon während der Fahrt anzuheben oder abzusenken und damit den Aus- beziehungsweise Einlagerungsvorgang zu beschleunigen. Hinzu kommen laut Linde MH die hohe Sitzposition des Fahrers und der Blick durch sichtoptimierte Hubmastprofile. Das erlaube eine hervorragende Sicht auf Fahrweg und Last und soll für größtmögliche Sicherheit sorgen.

Blei-Säure oder Lithium-Ionen

Ihre Antriebsenergie beziehen die Sitzhubwagen wahlweise aus Blei-Säure-Batterien oder dem Paket aus Lithium-Ionen-Batterie und dezentralem Ladegerät für schnelles Zwischenladen. Für alle Geräte verfügbar ist zudem das Flottenmanagement »connect«. Das modulare Datensystem regelt den Zugang zum Fahrzeug, zeichnet Erschütterungen auf und analysiert die Fahrzeugnutzung, um Einsatzoptimierungen abzuleiten.

Je nach Einsatzzweck bieten die Hubwagen weitere spezielle Features: Die Doppelstockbelader Linde D12 RW mit 1,2 Tonnen Tragfähigkeit haben beispielsweise das Linde Speed Management an Bord. Das Assistenzsystem errechnet beim Transport von zwei Paletten in Abhängigkeit der Last auf dem Hauptlift die maximale Geschwindigkeit, bis zu der ein sicheres Arbeiten gewährleistet ist.

Schnellhubfunktion für mehr Tempo

Weitere Besonderheiten sind die große Zahl an unterschiedlichen Mastausführungen mit bis zu 6,2 Metern Hubhöhe und eine Schnellhubfunktion, um die Hubgeschwindigkeit bei Bedarf um bis zu 33 Prozent zu steigern. Wie im Fall des Doppelstockbeladers steht auch bei den Hochhubwagen Linde L14 RW und L16 RW mit 1,4 und 1,6 Tonnen Tragfähigkeit der Linde BlueSpot zur Verfügung.

Erschienen in Ausgabe: 06/2018

Schlagworte