Logwin fokussiert sich auf Solutions und Air + Ocean

Aufgabe des Geschäftsfelds Road + Rail als Ergebnis der strategischen Neuausrichtung

24. März 2010

Der Logwin-Konzern hat sein Geschäftsmodell an die nachhaltig veränderten Herausforderungen im Logistikmarkt angepasst und seine Landverkehrsaktivitäten deutlich reduziert. Nach der erfolgreichen Umgliederung der deutschen General Cargo-Aktivitäten zu Solutions und der Veräußerung nahezu sämtlicher weiterer Road + Rail-Aktivitäten, gibt der Konzern das Geschäftsfeld Road + Rail auf weist es daher im Konzernabschluss 2009 als nicht fortgeführte Geschäftsbereiche aus.

Berndt-Michael Winter, Vorsitzender des Executive Committee (CEO) der Logwin AG: „Wir konzentrieren uns auf die vielfältigen Entwicklungschancen in unseren Geschäftsfeldern Solutions und Air + Ocean, bleiben jedoch nach wie vor ein integrierter Logistikdienstleister mit ganzheitlicher Logistik- und Transportlösungskompetenz. Zugang zu den Stückgutnetzen bieten wir über starke Partner und durch Kooperationen. Mit dieser Fokussierung haben wir uns schlanker, effizienter und damit zukunftsorientiert aufgestellt.“

Mit der Neuausrichtung des Konzerns hat Logwin tiefgreifend auf die Wirtschaftkrise und ihre Auswirkungen in der Logistikbranche reagiert. Im Geschäftsfeld Solutions wird zukünftig ein besonderer Fokus auf den Produkt- beziehungsweise Marktkombinationen Fashion, Media, Retail und Industriebranchen wie Automotive und Maschinenbau liegen. „Mit unserem Fashion-Netzwerk und den zeitkritischen Verteilersystemen bei Media sind wir bereits gut im Markt positioniert. Diese Aktivitäten werden wir zu einem flexiblen Retail-Netzwerk für die Filiallogistik ausbauen und gleichzeitig unsere Warehousing-Aktivitäten fortentwickeln“, so Berndt-Michael Winter.

Im Geschäftsfeld Air + Ocean wird Logwin sein weltweites Standortnetz weiterhin gezielt ausbauen und die Kundenbeziehungen über das Key Account Management weiter intensivieren, um auch bei steigenden Frachtraten die attraktiven Margen halten zu können.

Zusätzlich zu der tiefgreifenden Neuorganisation wurden konzernweit auch operative Maßnahmen gegen die Krise umgesetzt. Neben der Reduzierung von Sachkosten und Investitionen traf das Unternehmen Personalmaßnahmen in den operativen Einheiten sowie in der Verwaltung und baute in letzter Konsequenz auch Mitarbeiter ab.