Der Handelsstreit zwischen den USA und China und ein wachsender Protektionismus rund um den Globus würden nicht folgenlos am Exportweltmeister Maschinenbau vorbeigehen. Hinzu kämen die weltweite Konjunkturschwäche, der Brexit sowie der Strukturwandel in wichtigen Kundengruppen. „Eine baldige, nachhaltige Änderung zum Positiven ist nicht absehbar. Daher rechnen wir für das Jahr 2020 mit einem realen Produktionsrückgang von zwei Prozent im Maschinenbau“, erläutert VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers.

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Die Produktionsprognose für das laufende Jahr – ebenfalls minus zwei Prozent zum Vorjahr – wird von den VDMA-Volkswirten bestätigt. Gedämpft wird der Abschwung für die Maschinenbauunternehmen durch eine nach wie vor gute Auftragsreichweite von 8,4 Monaten (Juli 2019). Der Beschäftigtenstand ist mit 1,064 Millionen Menschen im Inland weiterhin hoch.