In ihrer Summe bilden die drei Veranstaltungen einen Messeverbund, der das gesamte Spektrum vom Label bis zum Hochregal abdecken soll. Nachdem im vergangenen Jahr rund 80 Ausstelller zur Logintern gezählt wurden, rechnet de Messe Nürnberg für die diesjährige Veranstaltung vom 29. September bis zum 1. Oktober mit 250 Ausstellern, die „ein Logintern-relevantes Angebot“ präsentieren. Insgesamt erwartet die Messeleitung rund 1.200 Aussteller und 30.000 Fachbesucher.

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Viel Raum für RFID

Inhaltlich wird in diesem Jahr die funkgestützte Identifikationstechnologie eine zentrale Rolle spielen. Die Diskussion zum Thema RFID soll durch eine Sondershau innerhalb der Logintern begleitet werden. Sie soll unter anderem Einblicke in die Praxis sowie Kosten-Nutzen-Untersuchungen bieten. Aussteller der Sonderschau sind neben Vertretern aus Forschung und Entwicklung sowie der Hersteller auch Anwender der Transpondertechnologie. Kontinuierliches Wachstum Die Sonderschau der Logintern paßt thematisch in das Umfeld der Hauptmesse, die seit ihrer Gründung ein kontinuierliches Wachstum vorweisen kann. Die Fachpack sei auch deshalb so erfolgreich, weil sich die Branche in den letzten Jahren als geradezu konjunkturresistent erwiesen habe, so der Veranstalter. Die deutscheVerpackungsmaschinenindustrie agiert auf einem Weltmarkt, der 2002 ein Gesamtvolumen von fast 20 Milliarden Euro aufwies. Laut VDMA wurde weltweit Verpackungstechnik im Wert von 9,7 Milliarden Euro exportiert. Mit 3,2 Millliarden Euro, also mit rund einem Drittel von diesem Volumen, waren die deutschen Hersteller Exportweltmeister des Segments. Dabei verfehlten sie ihren bisherigen Exportrekord nur knapp.

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84 Prozent der Fachpack-Aussteller kommen aus Deutschland, wobei die Zahl der ausländischen Aussteller in den letzten Jahren stark gewachsen ist. Insgesamt zeigt sich die Messe Nürnberg mit der Entwicklung der Fachpack äußerst zufrieden. „Was vor 22 Jahren mit gut 100 Ausstellern und 4.000 Besuchern in Nürnberg begann, hat sich prächtig entwickelt“, freut sich Projektleiterin Heike Slotta. Dabei sieht sie insbesondere das Wachstum im Bereich der internen Logistik als Erfolg.