Mit Muskelkraft zum Empfänger

DPD in Hamburg stellt Pakete auch mit dem Fahrrad zu.

30. Mai 2011

Bei einem Pilotversuch testet die Nummer zwei der Paket- und Expressdienste in Deutschland drei unterschiedliche Modelle auf ihre Praxistauglichkeit. „Die Lastenfahrräder stehen nie im Stau, kommen durch jede Gasse und sind vollkommen emissionsfrei unterwegs“, erklärt Hansjürn Beckmann, Niederlassungsleiter von DPD in Hamburg. „Für DPD könnten die Fahrräder eine Antwort auf Herausforderungen in Innenstädten wie Feinstaub, Zufahrtsbeschränkungen und Verkehrsüberlastung sein“.

Die Zustellung per Muskelkraft bietet sich vor allem bei Zustelltouren an, die sich durch kurze Wegstrecken und eine hohe Stoppdichte auszeichnen. Das ist etwa bei der Zustellung in städtischen Zentren an Privatempfänger der Fall – diese erhalten oft nur eine einzelne Sendung. Zur Beladung der Fahrräder hat DPD dezentrale Umschlagspunkte eingerichtet – zum Beispiel bei gewerblichen Kunden im Zielgebiet, die Lagerflächen zur Verfügung stellen. Dort laden die Fahrrad-Zusteller jeweils bis zu 50 Pakete auf und starten dann ihre Zustell-Tour.