Nachgefragt bei Patrick Gojer

Patrick Gojer ist Leiter der Business Unit Perfect Charging bei der Fronius International GmbH mit Sitz im österreichischen Wels.

13. Februar 2019
Nachgefragt bei Patrick Gojer
Patrick Gojer, Leiter der Business Unit Perfect Charging bei der Fronius International GmbH (Bild: © Fronius)

Der 35-jährige Maschineningenieur und Vertriebsmanager und begann seine Karriere bei Fronius 2008 als Verkaufsleiter für Osteuropa. 2012 wechselte er als Geschäftsführer zu Fronius Norwegen, zwei Jahre später übernahm er die britische Niederlassung des Unternehmens. 2016 kehrte er für seine aktuelle Position zurück nach Wels.

... Herr Gojer, wie muss ein Tag beginnen, um Ihr Freund werden zu können?

Mein Tag startet meist mit einem guten Espresso und einem Spaziergang mit meinen Hunden. Darauf freue ich mich, und dann hat der Tag recht gute Chancen.

Mit welcher Einstellung betreten Sie morgens Ihr Büro?

Immer positiv. Ich freue mich stets auf die neuen Herausforderungen mit Kunden und Kollegen.

Welche Fehlleistungen, von Ihnen selbst wie von anderen, gehen Ihnen am meisten gegen den Strich?

Zuspätkommen kann ich wenig abgewinnen. Ich versuche stets pünktlich zu sein und erwarte das auch von meinem Gegenüber. Zudem bin ich sehr zielorientiert und versuche die Ziele, die ich mir für den Tag vorgenommen habe, bis zum Abend zu erledigen. So kann ich den nächsten Tag mit neuen Dingen starten.

Wissen Sie um 12 Uhr, ob Sie den Tag auf die Habenseite schreiben können?

Resümee gezogen wird am Ende des Tages. Nicht zwischendurch.

Mahlzeit! Woraus besteht Ihr Mittagessen?

Ich liebe gutes Essen. Wenn es die Zeit zulässt, gehe ich gerne mit Kollegen in eines der Fronius-Betriebsrestaurants. Meine Favoriten sind Salat und regionaler Fisch mit Gemüse.

Könnten Sie Ihr Essen auch selbst zubereiten?

Ja, ich koche leidenschaftlich gerne, immer wenn es mein Terminplan zulässt. Meist abends oder am Wochenende. Meine absolute Spezialität ist Lasagne – die wird von Freunden und Familie sehr geschätzt.

Mit wem würden Sie am liebsten am Tisch sitzen?

Am liebsten verbringe ich das Abendessen mit meiner Tochter und meiner Frau. Wir unterhalten uns über den Tag und schmieden Pläne für das Wochenende.

Ein wichtiger Gesprächspartner kommt nicht auf den Punkt und gefährdet so den pünktlichen Beginn Ihres nächsten Meetings. Was tun Sie?

Mir ist es wichtig, unseren Kunden zuzuhören und Ihre Bedürfnisse besser zu verstehen. Dafür nehme ich mir auch gerne Zeit. Sollte sich ein Termin in die Länge ziehen, versuche ich, den Folgetermin entsprechend zu verschieben. Bisher hat das immer sehr gut geklappt.

Heute mal kein Abendtermin. Sie können den Tag ausklingen lassen, wie es Ihnen gefällt. Wie sieht Ihr Wohlfühl-Programm aus?

Meine Freizeit verbringe ich in der Regel mit meiner Familie. Gerne schauen wir gemeinsam eine Serie – ich bin Streaming-Fan – oder ich gehe noch mit den Hunden raus. Im Sommer nutze ich auch gerne das schöne Wetter für Sport oder für ein Bier mit Freunden.

Spät am Abend lockt das Fernsehen mit einem interessanten Nachtprogramm. Wofür schalten Sie ein und warum?

Einer coolen Serie kann ich kaum widerstehen. Ich lache gerne bei Komödien oder schaue einen spannenden Thriller.

Ein Kapitel aus dem Buch auf Ihrem Nachttisch muss es zum Abschluss eines langen Tages noch sein. Welches Werk lesen Sie gerade?

Generell lese ich wenig, außer E-Mails oder Fachmedien. Somit findet sich selten ein Buch auf meinem Nachttisch.

Erschienen in Ausgabe: 01/2019
Seite: 74