Papierlose Luftfracht

Die papierlose Luftfracht rückt bei Lufthansa Cargo immer näher: Ab sofort können sendungsspezifische Sicherheitsinformationen von den Kunden der Frachtairline elektronisch übermittelt werden.

25. November 2013

Die sogenannte electronic Consignment Security Declaration (eCSD) wurde vom Luftfahrtbundesamt für Transporte aus Deutschland offiziell anerkannt. Ziel der Einführung der eCSD ist es, künftig den Nachweis, dass geeignete Maßnahmen zur Gefahrenabwehr beim Transport von Luftfracht und Luftpost angewendet werden, auf elektronischem Wege zu erbringen. Dies umfasst unter anderem Informationen, wie, wann und von wem eine Sendung gesichert wurde. Durch die Standardisierung dieses Verfahrens und die digitale Dokumentation der Nachweise, werden redundante Sicherheitsangaben in verschiedensten Formaten ersetzt.

Nach umfangreichen Tests, die Lufthansa Cargo gemeinsam mit Kühne + Nagel und dem Airlineverband IATA durchgeführt hat, stehen der elektronischen Übermittlung der obligatorischen Sicherheitsinformationen keine Hürden mehr im Weg. „Die erfolgreiche Pilotierung des eCSD Verfahrens erhöht in Deutschland erheblich die Effizienz des Luftfrachttransports“, sagte Thilo Schäfer, Vice President Global Handling Management von Lufthansa Cargo. „Indem alle Informationen zu durchgeführten Sicherheitsmaßnahmen jederzeit elektronisch verfügbar sind, können mögliche Verzögerungen und Unterbrechungen im Transportprozess bei allen an der eFreight-Initative Beteiligten deutlich reduziert werden." Lufthansa Cargo ist in der Branche einer der Vorreiter bei der Umsetzung von eFreight. Bis 2015 soll die papierlose Luftfracht auf allen möglichen Verbindungen von Lufthansa Cargo der Standard sein.