Präzise Positionierung

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Lastaufnahme - Kito Europe hat SCS Werkzeug- & Vorrichtungsbau mit einer neuen Krananlage ausgerüstet. Im Fokus: reibungslose Fertigungsprozesse im Betrieb.

25. Mai 2018
Ein Schwenkkran mit dem Kito-Elektrokettenzug Kito EQ übernimmt den Transport der Werkstücke und Spannmittel zur CNC-Maschine.© Kito
Bild 1: Präzise Positionierung (Ein Schwenkkran mit dem Kito-Elektrokettenzug Kito EQ übernimmt den Transport der Werkstücke und Spannmittel zur CNC-Maschine.© Kito)

Aktuell stehen fast alle Unternehmen der Elektronikfertigung vor den gleichen Herausforderungen: Es werden immer mehr und immer komplexere Bauteile gefordert. Die Zahlen unterschiedlicher Bauelemente einer Baugruppe steigen. Und die Timings werden so knapp, dass sie kaum zu erfüllen sind. In der Herstellung ist also hohe Präzision gefragt – und eine zielgerechte Lieferung. In diesem Umfeld ist auch SCS Werkzeug- & Vorrichtungsbau tätig. Das Unternehmen entwickelt und liefert sowohl für die Elektronikfertigung als auch für andere Fertigungsprozesse die passenden Betriebsmittel. Für einen reibungslosen Ablauf in der eigenen Produktion sorgt dabei ein fest installierter Kito Schwenkkran mit einem Kito-EQ-Elektrokettenzug, der die Werkstücke sicher und präzise positionieren soll. Die Firma SCS GmbH Werkzeug- & Vorrichtungsbau aus Viersen behauptet sich schon über ein Vierteljahrhundert auf dem Markt. Der Mittelständler bietet Lohnfertigung sowie die Entwicklung und Konstruktion von Vorrichtungen für die Elektronikfertigung an. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein einzelnes Werkstück oder um eine Serienproduktion handelt. SCS realisiert tagtäglich die Serienfertigung komplexer Werkstücke vom Entwurf bis hin zum fertigen Produkt.

Anspruchsvolle Kundenwünsche

Für das Unternehmen ist es wichtig, auch anspruchsvolle Kundenwünsche zu realisieren. »Mit der Entwicklung von maßgeschneiderten Vorrichtungen und Werkzeugen bieten wir eine Vielzahl an Lösungen für die individuellen Problemstellungen in der Elektronikfertigung«, sagt Geschäftsführer Hermann Claßen. Joachim Schmäck, ebenfalls Geschäftsführer, fügt hinzu: »Unser Ziel ist es, neben einem reibungsfreien Ablauf in allen Phasen des Produktionsprozesses eine wirtschaftliche Lösung für die gestellten Aufgaben und für unsere Kunden zu finden.« Zwei Fertigungsbereiche stehen bei SCS im Fokus: Die Sägemaschinen und die CNC (Computerized Numerical Control)-Maschinen. Die Konfektionierung dieser Maschinen muss schnell, einfach und präzise stattfinden – für die Mitarbeiter händisch kaum umzusetzen. Hinzu kommt die notwendige Verweilzeit der Bauteile in der Maschine. Um die Arbeiter körperlich zu entlasten und Sicherheit bei der Produktion zu gewährleisten, wurde an den CNC-Werkzeugmaschinen ein Säulenschwenkkran mit einem Kito-EQ-Elektrokettenzug installiert. Dieser ist nach Angaben von Kito klein, kompakt und einfach zu bedienen. So können die teilweise schweren Werkstücke passgenau in die CNC-Maschine hinein- und auch wieder herausbefördert werden. Durch den großen Radius des Schwenkkrans werden zwei CNC-Maschinen mit dem Kettenzug abgedeckt.

Breites Einsatzspektrum

Der Elektrokettenzug EQ ist robust gebaut und erreicht nach Herstellerangaben durch den integrierten Frequenzumrichter eine punktgenaue Platzierung der Last und eine hohe Laufruhe. Außerdem ist er mit einem oberen und unteren Endschalter, thermischem Überlastschutz und Betriebsstunden- und Lastspielzähler ausgerüstet. Der Kito-EQ-Elektrokettenzug kommt in fast allen Branchen zum Einsatz und bietet vielfältige Produktoptionen: Tragfähigkeiten von 125 Kilogramm bis zu 1.000 Kilogramm decken ein hohes Einsatzspektrum ab, die Aufhängungsvielfalt reicht von der Bügelversion über Rollfahrwerk, Haspelfahrwerk und Elektrofahrwerk. Der Kito EQ ist tief in die Fertigungsprozesse bei SCS integriert. »Der Elektrokettenzug ist fester Bestandteil unseres organisierten Zusammenspiels«, bestätigt ein Mitarbeiter in der Produktionshalle. »Wir können die einzelnen Teile mit dem Gurt ganz einfach aufnehmen und exakt vor der Maschine positionieren. Dadurch gerät die Arbeit niemals ins Stocken.«

Erschienen in Ausgabe: 03/2018