Rückzug von DSV und Vesterhavet

Vertragsauflösung der Mehrheitsbeteiligung an DFDS A/S

19. Juni 2009

Der Aufsichtsrat der dänischen Reederei DSV hat seine Entscheidung für den Einstieg bei DFDS zurückgezogen. Der DSV meldet nun den Beschluss der Wettbewerbsaufsicht, die Transaktion in Phase I nicht zu genehmigen, obwohl beide Unternehmen zusätzliche Maßnahmen vorgeschlagen hatten. Damit wurde die Phase II eingeleitet. DSV und Vesterhavet argumentieren, dass durch die Transaktion keine Probleme im Wettbewerb entstehen. Angesichts der Entscheidung der Wettbewerbsbehörde wollen beide Unternehmen nun aber nicht mehr durch die langwierige zweite Phase der Zulassung gehen. DSV und Vesterhavet haben sich demzufolge geeinigt, den Vertrag zu annullieren.

Zudem hat der DSV Aufsichtsrat seine Entscheidung zurückgezogen, die Erhöhung des DSV Kapitals nach der Gesellschaftssatzung durchzuführen.

Anfang des Jahres hatte die DSV A/S und Vesterhavet A/S einen Vertrag mit Vorbehaltsklausel über die gemeinsame Mehrheitsbeteiligung von 56% der Aktienanteile und Stimmrechte an DFDS A/S geschlossen. Die DFDS A/S ist eine börsennotierte Reederei im Besitz der Vesterhavet A/S. DSV sollte durch den Erwerb von Aktien der neu gegründeten Vesterhavet-DSV Holding A/S die Miteigentümerschaft an DFDS A/S erlangen.