Sagen Sie mal...

...Herr Lamé

bei Abel Lamé, seit 2008 Geschäftsführer der Gefco Deutschland GmbH. Lamé begann seine Karriere 1976 bei einem Spediteur und Luftfrachtspezialisten in Uruguay. 1983 zog es ihn nach Deutschland, wo er für UPS, Mosolf und CAT tätig war. Im Jahr 2000 kam Lamé als Projektleiter Automotive zur Gefco-Gruppe. 2002 übernahm er die Führung von Gefco Portugal. Ab 2006 verantwortete er die Geschäfte von Gefco im Mercosur. Abel Lamé ist verheiratet und Vater von drei Töchtern.

26. August 2011

... Herr Lamé, wie muss ein Tag beginnen, um Ihr Freund werden zu können?

Auf jeden Fall mit frühem Aufstehen und guter Laune.

Wenns dazu ein Glas frisch gepressten Orangensaft gibt, kann das nicht schaden. Mit welcher Einstellung betreten Sie morgens Ihr Büro?

Sportlich ausgedrückt: Ein guter Tag, um Tore zu schießen. Welche Fehlleistungen, von Ihnen selbst wie von anderen, gehen Ihnen am meisten gegen den Strich? Hin und wieder bin ich ungeduldig, wenn man das eine Fehlleistung nennen kann. Im Arbeitsumfeld stören mich fehlende Disziplin, das Nichteinhalten von Terminen und mangelhafte Kommunikation. Ich lege großen Wert auf eine offene und klare Kommunikation, und das wünsche ich mir auch von meiner Mannschaft.

Wissen Sie um 12 Uhr, ob Sie den Tag auf die Habenseite schreiben können? Ja, meistens schon. Mahlzeit! Woraus besteht Ihr Mittag-essen?

Wenn es möglich ist, esse ich mittags ein leichtes Fischgericht.

Könnten Sie Ihr Essen auch selbst zubereiten?

Ja, natürlich, am liebsten auf dem Grill, mit Olivenöl, Zitrone, Knoblauch und so weiter. Das habe ich in Portugal gelernt.

Mit wem würden Sie am liebsten am Tisch sitzen?

Mit Franz Beckenbauer. Er ist nicht nur ein Top-Sportler und Sympathieträger, sondern auch ein guter Manager. Schließlich hat er als Projektleiter die Weltmeisterschaft nach Deutschland geholt. Weltmeister als Spieler und Trainer sowie die Verantwortung für die Ausrichtung der WM im eigenen Land das kann sich sehen lassen.

Ein wichtiger Gesprächspartner kommt nicht auf den Punkt und gefährdet so den pünktlichen Beginn Ihres nächsten Meetings. Was tun Sie?

Ich komme auf den Punkt. Ich rede nicht gern um den heißen Brei. An meinen Kollegen und Geschäftspartnern schätze ich eine direkte und aufrichtige Kommunikation und pflege diese auch von meiner Seite. Zeit ist eine kostbare Ressource, wir sollten sie nicht unachtsam verschwenden.

Heute mal kein Abendtermin. Sie können den Tag ausklingen lassen, wie es Ihnen gefällt. Wie sieht Ihr Wohlfühl-Programm aus?

Um nach einem arbeitsreichen Tag abzuschalten, gehe ich häufig joggen. Etwas Zeit in der Natur, das entspannt. Außerdem spiele ich Squash – damit kann man sich richtig auspowern. Ein anschließender Saunagang oder eine Massage runden das Wellness-Programm ab.

Spät am Abend lockt das Fernsehen mit einem interessanten Nachtprogramm. Wofür schalten Sie ein und warum?

Die Tagesnachrichten gehören definitiv zu meinem gewohnten Fernsehprogramm. Auch Spiele der Bundesliga oder der Champions League sehe ich gern. Gelegentlich schaue ich mir einen Film an, um abzuschalten.

Ein Kapitel aus dem Buch auf Ihrem Nachttisch muss es zum Abschluss eines langen Tages noch sein.Welches Werk lesen Sie gerade?

»Die Tore von Rom« von Conn Iggulden, der erste Teil der Imperator-Reihe, ein spannender historischer Roman.

Und weil wir schon dabei sind: Haben Sie ein Lieblingsbuch? Falls ja, warum ist es genau dieses?

Das Buch, das ich gerade lese, entwickelt sich zu einem meiner Lieblingsbücher. Ich lese gern historische Romane. In »Die Tore von Rom« geht es um den jungen Gaius Julius Caesar.

Erschienen in Ausgabe: 04/2011