Sagen Sie mal...

Tagesgespräch

Nachgefragt bei Detlef Ganz, Geschäftsführer von Bito-Lagertechnik Nach Maschinenbau- und Aufbaustudium zum Wirtschaftsingenieur in Deutschland und England Tätigkeit bei einem Hersteller von Schwerlastlagersystemen als Konstrukteur, Projektleiter und später als Vertriebsleiter. Dann Projektleiter für Cargo-Anlagen auf Flughäfen in Asien. Geschäftsführer eines Werkzeugmaschinenbauers. Seit 2005 Geschäftsführer bei Bito, mit 700 Mitarbeitern und 15 Niederlassungen im Ausland einer der führenden Lagertechnikhersteller.

20. November 2009

... Herr Ganz, wie muss ein Tag beginnen, um Ihr Freund werden zu können?

Mit einem Kaffee, einem guten Frühstück und einer Tageszeitung, damit ich weiß, was in der Welt läuft.

Mit welcher Einstellung betreten Sie morgens Ihr Büro?

Mit dem Anspruch und der Motivation, etwas zu erledigen und die laufenden Projekte weiter nach vorn zu bringen.

Welche Fehlleistungen, von Ihnen selbst wie von anderen, gehen Ihnen am meisten gegen den Strich? Wenn etwas zugesagt wird, das man dann nicht einhält oder einfach vergisst. Noch nerviger ist es, wenn man nicht Bescheid sagt, falls eine Zusage tatsächlich nicht eingehalten werden kann.

Wissen Sie um 12 Uhr, ob Sie den Tag auf die Habenseite schreiben können?

In der Regel schon. Es gibt einfach Tage, da läuft schon bis Mittag einiges schief, und das lässt sich dann nur selten noch mit positiven Erlebnissen aufholen.

Mahlzeit! Woraus besteht Ihr Mittagessen?

Wir haben eine gute Kantine mit verschiedenen Gerichten im Angebot, vom Salat bis zur deftigen Küche. Noch wichtiger ist mir dort aber das Gespräch mit den Kollegen.

Könnten Sie Ihr Essen auch selbst zubereiten?

Oh je, das möchte ich niemandem zumuten. Da lade ich lieber in ein gutes Restaurant ein.

Mit wem würden Sie am liebsten am Tisch sitzen?

Mit meiner Familie und ein paar Freunden – dazu ein gutes Essen, ein gutes Glas Wein und nette Gespräche, die sich nicht um den Job drehen müssen.

Ein wichtiger Gesprächspartner kommt nicht auf den Punkt und gefährdet so den pünktlichen Beginn Ihres nächsten Meetings. Was tun Sie?

Da muss ich mich schon anstrengen, geduldig zu bleiben. Mit viel Diplomatie versuche dann ich, das Gespräch auf den Punkt zu bringen.

Heute mal kein Abendtermin. Sie können den Tag ausklingen lassen, wie es Ihnen gefällt. Wie sieht Ihr Wohlfühl-Programm aus?

Nichts tun, ohne Hektik, ohne Terminstress.

Spät am Abend lockt das Fernsehen mit einem interessanten Nachtprogramm. Wofür schalten Sie ein und warum?

Da fällt mir wirklich nicht viel ein. Das Niveau des Fernsehprogramms sinkt seit Jahren. Die Sender überbieten sich oft mit Blödsinn und schrecken vor nichts zurück.

Ein Kapitel aus dem Buch auf Ihrem Nachttisch muss es zum Abschluss eines langen Tages noch sein. Welches Werk lesen Sie gerade?

Meine Söhne haben Asterix wiederentdeckt. Zum 50. Jubiläum gönne ich mir ab und zu ein paar Szenen und freue mich jetzt schon auf die Sonderausgabe.

Und weil wir schon dabei sind: Haben Sie ein Lieblingsbuch?Falls ja, warum ist es genau dieses? Da muss ich Sie enttäuschen, dazu gibt es einfach zu viele Bücher. Je nach Situation und Anlass kann das ein Fachbuch, ein Krimi oder ein Reiseführer für den Urlaub sein, oder im Flieger auch gerne einmal eine gute Zeitschrift.

Erschienen in Ausgabe: 06/2009