Sagen Sie mal ...

NACHGEFRAGT bei Matthias Fischer, Geschäftsführer der Toyota Material Handling Deutschland GmbH. Nach seinem Ingenieurstudium an der FH Wedel begann er seine berufliche Laufbahn als Management-Trainee bei der Jungheinrich AG. Im Anschluss übernahm er dort verschiedene leitende Positionen in Service und Vertrieb. Seit Dezember 2006 lenkt Matthias Fischer die Geschicke von Toyota Material Handling in Deutschland.

03. September 2010

Herr Fischer, wie muss ein Tag beginnen, um Ihr Freund werden zu können?

Wenn der Tag mit einem leckeren Frühstück und Sonnenschein startet, hat er recht gute Chancen.

Mit welcher Einstellung betreten Sie morgens Ihr Büro?

Meistens mit einer positiven Einstellung. Ich freue mich auf die anstehenden Gespräche mit Kunden und Mitarbeitern und gehe davon aus, dass am Abend die meisten Aufgaben gelöst sein werden.

Welche Fehlleistungen, von Ihnen selbst wie von anderen, gehen Ihnen am meisten gegen den Strich?

Ich mag es nicht, wenn ich selbst Fehler mache, aber ich gestehe meinem Umfeld diese zu. Diese sollten sich nach Möglichkeit aber nicht wiederholen. Besonders unhöflich finde ich es allerdings, wenn man andere warten lässt.

Wissen Sie um 12 Uhr, ob Sie den Tag auf die Habenseite schreiben können?

Nein, denn um 12 Uhr ist ja erst ein Drittel des Arbeitstages vergangen. Es stehen noch zwei Drittel vor einem, in denen viel passieren kann. Mahlzeit!

Woraus besteht Ihr Mittagessen?

Das ist unterschiedlich. Angefangen bei gar keinem Mittag, über Currywurst mit Kollegen bis hin zu einem ausgiebigen Essen mit Kunden und Lieferanten. In der Regel esse ich aber nur eine Kleinigkeit oder eben gar nichts.

Könnten Sie Ihr Essen auch selbst zubereiten?

Da ich oft nur eine Kleinigkeit esse, wäre die Zubereitung kein Problem. Wenn aber etwas Feines auf den Tisch kommen soll, überlasse ich das Kochen meiner Frau. Ihr macht es Spaß, und sie kann es auch wesentlich besser als ich.

Mit wem sitzen Sie am liebsten am Tisch?

Mit meiner Frau und Freunden. Ein wichtiger Gesprächspartner kommt nicht auf den Punkt und gefährdet so den pünktlichen Beginn Ihres nächsten Meetings.

Was tun Sie?

Wenn es länger dauern sollte und der nächste Termin verschoben werden kann, würde ich meinen nächsten Gesprächspartner über die neue Startzeit rechtzeitig informieren. Bei Kundenterminen oder wichtigen Gesprächen weise ich freundlich auf die noch verbleibende Zeit hin, so dass ich das Meeting rechtzeitig beenden kann. Heute mal kein Abendtermin. Sie können den Tag ausklingen lassen, wie es Ihnen gefällt.

Wie sieht Ihr Wohlfühl-Programm aus?

Das hängt von der Jahreszeit ab. Wenn es im Sommer lange hell ist, bin ich meist auf der Driving Range anzutreffen. Im Winter verbringe ich den Feierabend in meiner Wohnung, höre Musik oder surfe im Internet. Spät am Abend lockt das Fernsehen mit einem interessanten Nachtprogramm.

Wofür schalten Sie ein?

Meistens zappe ich nur durch die Programme und bleibe dann bei der einen oder anderen Talkshow hängen. Ein Kapitel aus dem Buch auf Ihrem Nachttisch muss es zum Abschluss eines langen Tages noch sein.

Welches Werk lesen Sie gerade?

Sie werden auf meinem Nachttisch zwar eine Lampe finden, aber sicherlich kein Buch. Wenn ich mal überhaupt nicht einschlafen kann, greife ich zu iPod und Kopfhörern.

Und weil wir schon dabei sind: Haben Sie ein Lieblingsbuch? Falls ja, warum ist es genau dieses Werk?

Ich gebe zu, ich lese nicht besonders viel, und es kommt vor, dass ich ein Buch anfange, es aber nicht zu Ende lese. Ein Buch, das ich allerdings in sehr kurzer Zeit (und sogar im Bett), verschlungen habe, ist »Der Schwarm« von Frank Schätzing.

Erschienen in Ausgabe: 04/2010