Ladungsträger

Schoeller Allibert erweitert Angebot

Größeres Volumen, mehr Nutzlast und geringeres Gewicht als eine Gitterbox: So beschreibt Schoeller Allibert die Vorteile des „Magnum Optimum“.

08. Mai 2019
Schoeller Allibert erweitert Angebot
Der Magnum Optimum 1208 ist der erste Großladungsträger der Serie, der dem Standard-Europalettenmaß entspricht. (© Schoeller Allibert)

Schoeller Allibert hat seinen robusten Mehrweg-Kunststoffbehälters Magnum Optimum vorgestellt. Neu ist nun die Version 1208 im Euro-Palettenmaß. Mit einer Grundfläche von 1.200 x 800 Millimetern und einer Höhe von 958 oder 984,6 Millimetern – je nachdem, ob er ohne oder mit Deckel konfiguriert wird – fasst er 665 oder 672 Liter. Die Traglast liegt bei bis zu 750 Kilogramm.

Um zu erfahren, was künftig von Behältern erwartet wird und wie sich die Kreislaufsysteme auf die Industrielogistik auswirken, engagiert sich Schoeller Allibert außerdem beim Forschungsprojekt „Komolas“. Zu den Projektpartnern gehören neben Schoeller Allibert der Lehrstuhl für Industrielogistik der Montanuniversität Leoben, die ECONSULT Betriebsberatung und Magna International Europe. Mit Komolas haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, die Konzeption und die möglichen Effekte kooperativer modularer Ladungsträgerkreislauf-Systeme in der Industrielogistik zu durchleuchten. Sie wollen damit zeigen, unter welchen Bedingungen diese Systeme umgesetzt und so Lieferketten schlank, flexibel und widerstandsfähig gestaltet werden können.

Martin Gansterer von Schoeller Allibert sieht eine spannende Zeit auf den Markt zukommen: „Die Ladungsträger werden leichter und trotzdem robuster. Wegen der fortschreitenden Digitalisierung und Vernetzung werden sie zudem auch immer stärker als Informationsträger genutzt und sozusagen intelligent. Gleichzeitig ist die effiziente Verwendung von Rohstoffen und Ressourcen ein wichtiges Thema. Deshalb sind Lösungen für Kreislaufsysteme und Recycling eine Notwendigkeit.“ Einen Schritt in diese Richtung hat Schoeller Allibert nach eigenen Angaben nun mit dem Magnum Optimum 1208 getan. Im Leerzustand lässt er sich zudem auf etwa ein Drittel seines Volumens zusammenfalten. Diese Aufgabe kann eine Person schnell und einfach alleine erledigen. Dabei muss keine bestimmte Reihenfolge eingehalten werden, was eine Fehlbedienung ausschließt. Das erleichtert laut Schoeller die Handhabung des Leerguts und spart Kosten bei der Lagerung sowie beim Rücktransport. Dank des Faltkonzepts und der Bauform im Euro-Palettenmaß lässt sich mehr Leergut mit einem LKW transportieren, was zudem die CO2-Emissionen senkt.