Förderanlage

Siemens modernisiert Flughafen München

Siemens erhält einen Modernisierungsauftrag für die Gepäckförderanlage im Terminal 2 am Flughafen München.

17. Juli 2019
Siemens modernisiert Flughafen München
Siemens Logistics hat einen Auftrag zur Modernisierung der Gepäckförderanlage in Terminal 2 und seinem Satellitengebäude am Flughafen Franz Josef Strauß in München erhalten. (© Siemens Logistics)

Siemens Logistics hat einen Auftrag zur Modernisierung der Gepäckförderanlage in Terminal 2 und seinem Satellitengebäude am Flughafen Franz Josef Strauß in München erhalten. Durch die Integration innovativer Screening-Geräte unterstützt Siemens den Kunden dabei, die international geltenden Vorgaben bei der Reisegepäckkontrolle im höchsten Maße einzuhalten und das steigende Passagieraufkommen weiterhin erfolgreich zu bewältigen. Auftraggeber ist die Terminal 2 Gesellschaft, eine gemeinsame Tochtergesellschaft des Flughafens München und der Deutschen Lufthansa.

Für das Upgrade auf die derzeit gültigen Sicherheitsbestimmungen bei der Gepäckabfertigung, die gemäß der European Civil Aviation Conference (ECAC) Sprengstoff-Detektionssysteme nach Standard 3 erfordern, werden Röntgengeräte innerhalb der Gepäckförderanlage ausgetauscht. Darüber hinaus implementiert Siemens Screening-Geräte der neuesten Generation, die hochauflösende 3D-Bilder liefern und damit eine verbesserte Durchleuchtungsqualität erzielen.

„Wir freuen uns, die gute Kooperation mit der Terminal 2 Gesellschaft fortsetzen zu können und den Flughafen München bei der weiteren Steigerung seiner Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit zu unterstützen“, sagte Michael Reichle, CEO von Siemens Logistics.

Marco Butz, Prokurist und Bereichsleiter Prozesse und zentrale Infrastruktur bei der Terminal 2 Gesellschaft, betonte: „Wir möchten unseren Flugreisenden stets den besten Komfort und das höchstmögliche Sicherheitsniveau bieten. Aus diesem Grund verlassen wir uns auf Siemens‘ langjährige Expertise, um unsere gesteckten Ziele zu erreichen – eine sichere, schnelle und reibungslose Gepäckabfertigung.“

Eine besondere Herausforderung der Arbeiten ist es, sie im laufenden Betrieb durchzuführen, ohne Einschränkungen auf den regulären Flugbetrieb. Die Maßnahmen werden voraussichtlich bis Mitte 2022 andauern.

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