Der Logistiksektor steht vor zahlreichen, digitalen Herausforderungen. Ideen und aktuelle Entwicklungen am Markt gleichen der Vielfalt der Branche. Fest steht: Die Digitalisierung erfordert veränderte Workflows und Prozesse. Bei der Entwicklung zukunftsfähiger Strategien will Scanbot helfen – ein Anbieter von Scanning-Software. Das Versprechen: Mit einer einfachen Implementierung des Scanbot SDK (Software Development Kit) in unternehmensinterne Applikationen integrieren Logistikdienstleister in nur wenigen Tagen mobile Scanning-Funktionen in ihre iOS- und Android-Projekte.

Lieferschein, Barcode und mehr

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»Dem Scannen sind keine Grenzen gesetzt«, sagt der CEO des Unternehmens Christoph Wagner (siehe Interview rechts). Sein Unternehmen verspricht: Sobald das Software Development Kit binnen weniger Tage integriert wurde, können Dokumente und Codes aller Art gescannt und sekundenschnell digitalisiert werden. Neben der Dokumentenscanner-Lösung bietet das Scanbot SDK auch Datenextraktions-Funktionen, wie zum Beispiel maschinenlesbare Zonen (MRZ) oder automatische Texterkennung (OCR).

Der Einsatz von OCR soll dabei Zeit und Kosten bei aufwandsintensiven Datenverarbeitungsprozessen minimieren. Nach dem Scannen werden die extrahierten Daten in digitale Dateien umgewandelt, um anschließend bearbeitet oder durchsucht zu werden. Die OCR-Technologie arbeitet dabei mit dem sogenannten »Machine Learning«, ein Teilbereich der künstlichen Intelligenz. Ebenso liest der präzise Algorithmus des MRZ SDK die Daten aus der maschinenlesbaren Zone und ersetzt die manuelle Bearbeitung von Identitätsdokumenten. Erkannt werden dabei lateinische, asiatische, arabische und kyrillische Zeichensätze aus über 100 verschiedenen Sprachen.

Einsatz in der Logistik

Laut Scanbot nutzt bereits eine Vielzahl an Unternehmen im Logistiksektor die Funktionsweisen des SDK, um die Abläufe effizienter zu gestalten. Neben der Produktivitätssteigerung durch die automatisierte Verarbeitung und die Digitalisierung von Dokumenten, beschleunigt das SDK auch die Workflows im Vergleich zur manuellen Eingabe der Informationen um das 40-Fache, berichtet Scanbot. Einen erheblichen Einfluss kann die Software auch auf die Senkung der Fehlerquote bei manuellen Tätigkeiten haben.

Ob in der Warenkoordination mit extrem hohen Dokumentenaufkommen und zeitintensiver manueller Bearbeitung, bei Scanning-Tätigkeiten im Lager oder der Übermittlung von Daten durch den Berufskraftfahrer – viele Anwendungsbereiche sind denkbar. Der Berufskraftfahrer etwa, der Lieferdokumente für die Datenübermittlung digitalisieren möchte, hält einfach das Smartphone oder Tablet über das relevante Dokument. Alle weiteren Schritte übernimmt das SDK. Der Scanner erkennt das Dokument und rückt es in die bestmögliche Position. Es folgt das Schneiden und Filtern des Scans zur Eliminierung von Schatten oder zerknittertem Papier und Reflexionen. Das Ergebnis ist ein PDF oder Bild, welches binnen weniger Sekunden zur Verfügung steht. Ein weiterer Anwendungsfall: Das SDK kann Abläufe in der Personalabteilung verschlanken, indem beispielsweise das Verarbeiten von Krankmeldungen automatisiert wird.

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Als Offline-Lösung arbeitet das SDK laut Hersteller vollständig ohne aktive Internetverbindung. Unabhängig vom Standort des Nutzers können alle Funktionen des SDKs jederzeit durchgeführt werden.

Im Umgang mit sensiblen und unternehmensinternen Daten sind strenge Datenschutzrichtlinien einzuhalten. Im Unterschied zu einer Online-Lösung, welche die Daten zu einem Server übermittelt, der die Ergebnisse nach wenigen Sekunden zurücksendet, hält das SDK laut Scanbot höchste Datenschutz- und Sicherheitsstandards ein.

Alles bleibt auf dem Endgerät

Alle Daten werden ausschließlich auf dem Endgerät des Nutzers gespeichert und verlassen dieses nicht. Zudem erfüllt das SDK die umfangreichen Anforderungen internationaler Datenschutz-Grundverordnungen wie der GDPR oder DSGVO. »Wir möchten Unternehmen und deren Kunden nicht nur höchste Datenschutzstandards bieten, sondern auch eine Alternative zur kostspieligen und oft unsicheren lokalen Speicherung vertraulicher Daten«, sagt Scanbot-CEO Christoph Wagner.

Interview: »Die Branche ist auf einem guten Weg«

Der CEO von Scanbot, Christoph Wagner, im Interview mit »logistik journal«.

Wie digital ist die Logistikbranche Ihrer Meinung nach?

Als Anbieter von Scanning-Software spüren wir ein stark steigendes Interesse an digitalen Lösungen. Die Branche ist also auf einem guten Weg. Insbesondere für Deutschland als Logistikstandort ist es wichtig, den Umbruch in ein digitales Zeitalter zu wagen, um die Branche für aktuelle und zukünftige Fachkräfte attraktiver zu gestalten und dem globalen Wettbewerb standzuhalten.

»Digitalisierung soll Spaß machen und nicht zur Hürde werden.«

— Christoph Wagner, Scanbot-CEO

Welche Probleme von Logistikern wollen Sie mit Ihrem Scanbot SDK lösen?

Zunächst ermöglicht unser Angebot, die Produktivität im Alltag von Logistikdienstleistern deutlich zu steigern, indem es das Scannen, das Digitalisieren von Dokumenten und die zeitintensive manuelle Eingabe von Daten, beispielsweise aus Lieferscheinen, automatisiert. Zudem passt sich die Offline-Lösung den Bedürfnissen der Branche an. Alle Funktionen können vollständig ohne aktive Internetverbindung und technologisches Know-how genutzt werden und garantieren dabei höchsten Datenschutz.

Was kostet Ihre Lösung, und wie schnell rechnet sie sich?

Unser Scanner SDK bieten wir mit einem Flatrate-Lizenzmodell an, wobei der Preis vom Funktionsumfang und der Anzahl der Betriebssysteme abhängig ist. Als Software-Anbieter streben wir nach Einfachheit und Flexibilität. Unser Lizenzmodell bestraft unsere Kunden nicht bei steigenden Nutzerzahlen und Scan-Volumina, außerdem sind Support und eine stetige Weiterentwicklung des Produktes inkludiert. Vorab kann sich jedes Unternehmen mithilfe einer kostenlosen Testlizenz von den Vorteilen des Scanbot SDK überzeugen.