Stöcklin übernimmt Vertrieb der Hyundai-Frontstapler in der Schweiz

Der in Dornach bei Basel ansässige Flurförderzeughersteller Stöcklin hat zusätzlich und als Abrundung der eigenen Lagertechnikgeräte den Vertrieb der E-, Gas- und Dieselstapler von 1.000 bis 25.000 Kilogramm Traglast von Hyundai Heavy Industries übernommen.

25. April 2013

Bislang war Hyundai Heavy Industries nur über kleinere Händler vertreten, die nun als Stöcklin-B-Händler fungieren. Fünf eigene Verkaufsberater von Stöcklin sorgen für die Nähe zu den Bestands- und Potentialkunden in der Schweiz. Parallel wird Stöcklin in Dornach ein Ersatzteillager für schnelldrehende Parts einrichten, zusätzlich werden die 15 in der Schweiz arbeitenden Stöcklin-Monteure aus dem Zentrallager von HHI in Belgien im Nachtsprung beliefert. Der Schweizerische Markt für Flurförderzeuge gilt als sehr anspruchsvoller Käufermarkt. Laut Bruno Haller, Bereichsleiter Flurförderzeuge bei Stöcklin, werden jährlich etwa 1.700 Dieselstapler verkauft, der E-Anteil ist stark steigend - Treibgasgeräte spielen in der Schweiz eine untergeordnete Rolle.

Stöcklin setzt das Augenmerk zunächst auf die bestens ausgebaute E-Stapler-Palette (Dreiradstapler von 1.000 bis 2.000 kg, Vierradstapler von 1.600 bis 5.000 kg) von Hyundai. Doch auch den großen Dieselgeräten, die in der Schweiz fast immer mit Dieselpartikelfilter und Vollkabine geordert werden, prophezeit er einen starken Markteintritt voraus. Dazu Bruno Haller: "Wir betreuen aus der Tradition heraus eher Kunden im Bereich Logistik/Warehousing, die einen Hang zu E-Geräten haben, hier werden wir ansetzen, auch die neuen Schubmaststapler von Hyundai sind eine sinnvolle Abrundung, die wir nicht aus eigener Produktion anbieten können - hier verzahnen sich die beiden Programme sehr gut." Den ersten großen Marketing-Coup haben die Experten aus Dornach schon veranlasst: Die Schweizerische Meisterschaft der Gabelstaplerfahrer wird bereits landesweit mit Hyundai-Frontstaplern ausgetragen. Die Endausscheidung findet im Juni in Locarno statt.