Zugmaschinen

Terberg: Neue Generation von Terminal Zugmaschinen

Die neue Terberg YT-Serie ist für den Einsatz in Häfen, Verteilerzentren, Industrieanlagen und Flughäfen konzipiert. Die Auslieferung der ersten Modelle YT193 und YT223 beginnt im Sommer 2020.

09. Januar 2020
Terberg: Neue Generation von Terminal Zugmaschinen
Terberg YT. (© Terberg)

Die neue Terberg YT-Serie ist eine multifunktionale Plattform. Damit kann Terberg alle Antriebsoptionen anbieten (Stufe 5 zertifizierte Dieselmotoren, Elektroantriebe der dritten Generation und zu einem späteren Zeitpunkt Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antriebe). Weiterhin bilden diese Zugmaschinen auch die neue Basis für den automatisierten AutoTUG. Mit dieser Baureihe will Terberg den Kraftstoffverbrauch mit modernster Motorentechnologie reduzieren. Das robuste und langlebige Fahrgestell soll für eine sehr lange Lebensdauer sorgen. Die Kabine ist nach eigenen Angaben ergonomisch gestaltet, um den Bedienkomfort zu optimieren. Die Kabinenfederung ähnelt der von Straßenfahrzeugen. Die Fingerspitzenbedienelemente befinden sich neben dem Fahrersitz. Der obenliegende Stauraum und die Staufächer im neuen Dashboard sind leicht zugänglich. Die großen Fenster sind leicht geneigt, was dem Fahrer laut Terberg eine hervorragende Sicht in alle Richtungen bietet und störende Reflexionen verhindert.

Die neuen Terminal-Zugmaschinen verfügen über ein verzinktes Fahrgestell in einem völlig neuen, patentierten Design. Um eine bestmögliche Leistung sicher stellen zu können, wurden Ermüdungswiderstand und Langlebigkeit des Chassis in mehr als 26.000 Ingenieursstunden über 3 Monate sowohl im Labor als auch bei Hitze, Staub, Kälte und Unebenheiten auf der extrem rauen Papenburger Teststrecke in Norddeutschland ausgiebig getestet. Terberg hat das Fahrzeug so konzipiert, dass Wartungstechniker noch schneller und einfacher als bisher Zugang zu den mechanischen und elektronischen Komponenten erhalten. So kann beispielsweise das gesamte Dashboard in wenigen Minuten entfernt oder wieder eingebaut werden. Ebenso sind Abdeckungen, Stoßfänger und Fenster leicht austauschbar, sollten sie beschädigt sein. Das effiziente Design soll den Zeit- und Kostenaufwand für Wartung und Reparatur reduzieren. Die neue Elektronik-Architektur basiert auf dem CAN-Bus und unterstützt zukünftige Updates über Funk. Mit der Terberg Connect Software können Anwender Betriebsdaten von den Terminal-Zugmaschinen sammeln, um ihr Flottenmanagement zu optimieren. Dadurch ist es möglich, Fahrzeugbewegungen zu verfolgen und vorbeugende Wartungsarbeiten zu planen.

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