Umsetzung von Pilotprojekt

Durchbruch für neue Technik in der Materiallogistik von VW

11. März 2009

Der Volkswagen-Konzern richtet seine Materiallogistik auf den Einsatz modernster Informationstechnologie aus. Sie wird alleine im Wareneingang den manuellen Aufwand um bis zu 80 Prozent verringern. Der Automobilhersteller schafft dafür in der zentralen Logistikhalle am Konzernsitz in Wolfsburg die Voraussetzungen.

Vorausgegangen ist ein einjähriges Pilotprojekt von Volkswagen und IBM, bei dem die RFID Technik gemeinsam mit Lieferanten erprobt wurde. Radio Frequency Identification basiert auf dem berührungslosen Austausch von Informationen durch Funk. Dadurch werden Bauteile und Behälter, die mit batterielosen Funketiketten ausgestattet sind, auf ihrem Weg an bestimmten Durchgangsstationen automatisch von Lesegeräten erfasst: im Warenausgang eines Lieferanten über den Transport bis zum Wareneingang beim Autohersteller, dann bei der Einlagerung, Entnahme und beim Einbau an einer Montagelinie sowie beim Behälter-Rücktransport aus dem Leergutlager von Volkswagen zum Lieferanten. Diese Technik erspart Papierbelege und Barcode-Aufkleber im weltweiten Liefer- und Fertigungsverbund des Volkswagen Konzerns.