Verlagerung undenkbar

Eine Verlagerung der nächtlichen Frachtflüge zum Flughafen Hahn schließt Lufthansa Cargo weiter aus.

12. Dezember 2011

Lufthansa Cargo hat die Darstellungen des Kasseler Logistikprofessors Richard Vahrenkamp deutlich zurückgewiesen. Dieser hatte im Auftrag der Frankfurter Fluglärmkommission eine Analyse zu den Auswirkungen des Nachtflugverbotes vorgestellt und erklärt, eine Verlagerung der nächtlichen Frachtflüge auf den Flughafen Hahn sei für Lufthansa Cargo ohne größere Probleme darstellbar.

„Die vorgestellte Analyse zeigt die erschreckende Unkenntnis eines so genannten Experten. Die Behauptungen von Professor Vahrenkamp ignorieren alle Faktoren, die Lufthansa Cargo zur erfolgreichsten Frachtairline der Welt gemacht haben“, betonte Karl Ulrich Garnadt, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo. „Die enge Verzahnung der Passage- und Frachtflugzeuge am Frankfurter Flughafen ist unverzichtbare Grundlage für die Leistungs-, Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens.“ Keinesfalls sei es so, dass bei Lufthansa Cargo nachts keine eilbedürftige Express-Fracht umgeschlagen werde. Vielmehr stünden Express-Sendungen wie dringend benötigte Ersatzteile, Impfstoffe oder Medizintechnik für einen bedeutenden Teil des Geschäfts von Lufthansa Cargo.