Daten & Fakten

Sicht, Einstieg, Bedienelemente und Assistenzsysteme – an vielen Stellschrauben haben die Entwickler von Linde gedreht, um die neuen Verbrenner »noch ergonomischer, sicherer, leistungsstärker und nachhaltiger« zu machen. Das Ergebnis ist laut Linde »der beste Stapler, den es je gab«. Die serienmäßige Vernetzung des Fahrzeugs erschließt neue, cloudbasierte Anwendungen wie Software-Updates »over the air« oder vorausschauende Wartung. »Wir wollen die Schmerzpunkte unserer Kunden erkennen und mit unseren Produkten lindern«, sagte Andreas Krinninger, Chef von Linde Material Handling, Ende letzten Jahres bei der Vorstellung der neuen Fahrzeuggeneration in Berlin. Ein wichtiges Thema für Kunden und Ingenieure: die Rundumsicht. Die Sichtfelder durch den Hubmast wurden um 20 Prozent im Vergleich zum Vorgängermodell vergrößert. Superschlanke A-Säulen und asymmetrische Mastprofile eröffnen zusätzliche Sichtfenster, das flachere Gegengewicht erlaubt freiere Sicht nach hinten. Auch in Sachen Ergonomie verspricht Linde zahlreiche Verbesserungen: Die Trittstufe ist 465 Millimeter hoch und doppelt so breit wie bisher. Das Cockpit bietet gut 10 Zentimeter mehr Kopffreiheit; in die Armlehne wurden auch frei konfigurierbare Schalter integriert. Ein Detail, das Montage und Service einfacher machen soll: Mit einer neuartigen Kombischraube konnte die Schraubenvielfalt im Fahrzeug deutlich reduziert werden. Konzeptionell läutet die Baureihe eine neue Ära bei Linde ein: Sie markiert das Ende der konstruktiven Trennung von verbrennungsmotorisch und elektrisch angetriebenen Staplern. Alle neuen Gegengewichtstapler im Traglastbereich von 1,2 bis 8 Tonnen basieren zukünftig auf einem gemeinsamen Modulkonzept.