Vorsorgen ist besser als löschen

Markt

Sicherheit - Wenns brennt, ist es oft schon zu spät. Daher gilt es vorzubeugen. Die passenden Lösungen dafür haben die Experten von Wagner.

21. Oktober 2014

Für Menschen ist es vielleicht einfach, zwischen dem Rauch einer Zigarette und dem Rauch brennenden Kunststoffes zu unterscheiden. Nur: Es sind nicht immer Menschen da, um einen Brand zu melden. Also ist ein automatisches System hilfreich. Ein solches System hat Wagner, Langenhagen, mit »Multi-Sens« jetzt auf der Security in Essen vorgestellt.

Brandmuster erkennen

»Multi-Sens« ist das neueste Produkt aus der »Titanus«-Familie. Diese Produktgruppe bezeichnet Ansaugrauchmelder zur Brandfrüherkennung. Die dafür eingesetzte Technik erkennt bereits sehr geringe Mengten an Rauchpartikeln. Wie das Unternehmen mitteilt sind diese Rauchmelder bis zu 2.000 Mal sensibler als herkömmliche Punktmelder. Dadurch bietet das System einen wertvollen Zeitvorteil beim Ergreifen wirkungsvoller Maßnahmen zur Lokalisierung und Brandbekämpfung.

Das Besondere an »Titanus Multi-Sens«: Es kann Brandmuster erkennen und analysieren, welcher Stoff brennt. Es unterscheidet also zwischen unterschiedlichen Raucharten und kann bewerten, ob nur ein Informationsalarm oder ein Brandalarm ausgelöst werden muss.

»Unsere neu entwickelte ›Multi-Sens‹-Technik basiert auf einem der Lösungsansätze von Wagner: Wir sagen Ihnen, was brennt und was täuscht«, so Torsten Wagner, Geschäftsführer der Wagner Group und verantwortlich für Forschung & Entwicklung. »Gleichzeitig erlaubt der Erkenntnisgewinn zum Thema ›Was brennt?‹ die Definition neuer Schutzkonzepte, um angemessene und effektive Gegenmaßnahmen einzuleiten. So führt der Rauch einer Zigarette beispielsweise dazu, dass zwar das Personal informiert wird, nicht aber die Feuerwehr anrückt.«

Optimiertes Konzept

Noch besser ist es, Brände erst gar nicht entstehen zu lassen oder wenn das nicht mehr möglich ist bereits in der Entstehung zu ersticken. Dazu dient das »OxyReduct«-Brandvermeidungssystem, das Wagner auf der Security sehr anschaulich live präsentierte. Das System senkt mittels Stickstoffzufuhr den Sauerstoffgehalt in den zu schützenden Räumen, sodass sich ein Feuer nicht mehr entwickeln oder ausbreiten kann. Die PSA- und VPSA-Technologie zur Stickstofferzeugung hat Wagner jetzt für ein noch besseres Energiemanagement in einem neuen Konzept optimiert.

Daten & Fakten

Wagner entwickelt und realisiert technische Brandschutzanlagen mit einem Produktangebot in den vier Kategorien Branderkennung, Brandvermeidung, Brandbekämpfung und Gefahrenmanagement.

Der wichtige Bereich »Forschung und Entwicklung« schlägt sich bei Wagner in mehr als 700 Patenten nieder.

Das innovative Unternehmen beschäftigt 435 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Erschienen in Ausgabe: 05/2014