Waberer’s verstärkt Position in Deutschland

Die Waberer´s International Zrt. ist eines der größten Straßentransportunternehmen Europas. Um seine Position in Deutschland zu verstärken und weiter auszubauen, hat das Unternehmen jetzt eine Vereinbarung über den Kauf von weiteren 600 Sattelaufliegern mit Schmitz Cargobull abgeschlossen.

19. Juni 2013

Zusammen mit den bereits früher erworbenen Fahrzeugen nimmt Waberer’s in diesem Jahr weitere 730 Trailer - alle vom europäischen Marktführer - in Betrieb. Dieser Rekordauftrag in 2013 basiert auf den jahrzehntelangen Beziehungen der beiden Unternehmen und steht im Zusammenhang mit den dynamischen Umsatzsteigerungsplänen von Waberer’s in Deutschland. Mit den Aufliegern, auf deren Planen eine große goldgelbe Sonne - dem Markenlogo von Waberer´s – strahlt, werden in diesem Jahr ca. 10 % mehr Fahrten abgewickelt als im Jahr 2012.

Insgesamt werden 1.800.000 Tonnen Güter aus Deutschland in andere EU-Länder bzw. von diesen zurück nach Deutschland transportiert. Vorstand György Wáberer zufolge „tragen die Anhänger von Schmitz Cargobull mit ihrer Zuverlässigkeit, Haltbarkeit und Wertbeständigkeit dazu bei, dass der Betrieb Waberer’s International auch in den Krisenjahren kontinuierlich seine Effizienz, den Umsatz sowie den Marktanteil erhöhen konnte“. Beide Unternehmen blicken nicht nur auf eine langjährige Partnerschaft zurück, sondern stehen im stetigen Austausch, wenn es darum geht gemeinsame Technologieentwicklungen auf hohem Niveau voranzutreiben. Ein gutes Beispiel dafür ist die Entwicklung der herausdrehbaren Auflieger-Eckrungen. Damit wird das Verladen von Paletten-Ware wesentlich effizienter und einfacher. „Die standardisierte, qualitativ hochwertige Produktion von Schmitz Cargobull und die bedarfsgerecht weiterentwickelten Fahrzeuge, senken die Betriebskosten.

Dazu kommen die maßgeschneiderten Finanzierungsangebote. Alles zusammen versetzt Waberer’s International in die Lage, um auf den europäischen Märkten die Logistikkosten ihrer Auftraggeber zu senken“, betont György Wáberer. Die aus mehr als 3.000 Lkw bestehende „junge“ Waberer’s-Flotte besteht fast ausschließlich aus Schmitz Cargobull-Aufliegern. Seit der europäischen Wirtschaftskrise hat Waberer’s ungefähr 2.500 dieser Fahrzeuge gekauft. Der diesjährige Kauf liegt mit über 100 Einheiten über der Beschaffung im besonders schwierigen Wirtschaftsjahr 2011. Um die Expansionsziele in Deutschland zu realisieren, nimmt Waberer’s Investitionen in Höhe von ca. zehn Millionen Euro vor. Im Programm ist ebenfalls der Kauf von mehr als 700 neuen Sattelzugmaschinen enthalten. Hinsichtlich der Transportmittel stützt sich Waberer’s gern auf die deutsche Technologie: ein bedeutender Teil der Zugmaschinen stammen von MAN, von denen die 1.000-ste vor wenigen Monaten in Betrieb genommen wurde.

Alle LKWs von Waberer’s werden von umweltschonenden Euro 5-Motoren angetrieben. Jedoch testet das Unternehmen bereits auch mit Euro 6-Motoren ausgestattete Fahrzeuge. Der deutsche Markt ist gegenwärtig für die Waberer’s International Zrt. nach dem ungarischen der wichtigste Markt. Ungefähr 25 % des Umsatzes sind mit deutschen Auftraggebern verbunden. Täglich verkehren fast 700 Waberer’s LKWs auf deutschen Straßen und wöchentlich werden ca. 1.100 Fahrzeuge an deutschen Standorten be- oder entladen. Damit legt die Waberer’s Fahrzeugflotte jährlich über 90 Millionen Kilometer auf deutschen Straßen zurück. Den überwiegenden Teil der von ungarischen Werken nach Deutschland erfolgenden Transporte, machen die dort von internationalen Unternehmen hergestellten Waren aus. Waberer’s erfüllt problemlos die Transportanforderungen für die global tätigen Unternehmen.

Diese kommen vor allem aus der Automobilindustrie, Elektronik, FMCG und Kosmetikindustrie. Dazu kommen Exportaufträge in andere europäische Länder von Deutschland aus. Große Marken, wie Audi, SSI Schäfer, Electrolux DE, die Beiersdorf AG und Unilever, stehen auf der Kundenliste. Ganz speziell werden auf den Bedarf der deutschen Auftraggeber zugeschnittene Dienstleistungen von Waberer’s Büro in Deutschland unterstützt. Die Mitarbeiter des Münchener Büros, mit „up-to-date“-Marktkenntnissen, kontrollieren persönlich die Qualität der erbrachten Dienstleistungen.