Weichen für Wachstum gestellt

Mit einem Zuwachs von rund 9 Prozent in der Verkehrsleistung gegenüber Vorjahr ist das erste Quartal für DB Schenker Rail, die Güterbahn der Deutschen Bahn, erfolgreich verlaufen.

17. Mai 2011

„Im Umsatz hat DB Schenker Rail gut 11 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zugelegt. Wir haben die Dynamik aus dem Vorjahr mitgenommen und konnten uns insbesondere in den Branchen Montan, Intermodal, Chemie und Automotive deutlich steigern“, sagte Dr. Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Transport und Logistik der DB Mobility Logistics AG, auf der Transport Logistic 2011 in München.

Insgesamt operiert DB Schenker Rail in 17 europäischen Ländern mit eigenen Gesellschaften, Kooperationen und Joint Ventures und ist mit 32.600 Mitarbeitern und einer Flotte von 3.400 Lokomotiven und 109.000 Wagen die größte Güterbahn in Europa. Täglich fährt das Unternehmen rund 5.100 Güterzüge zwischen Spanien und Russland, Skandinavien und dem Bosporus. Bei der DB Schenker Rail Deutschland sind 18.700 Mitarbeiter beschäftigt. In Deutschland verfügt das Unternehmen über 75 Prozent Marktanteil im Güterverkehr auf der Schiene.

Rund 60 Prozent der Verkehre sind international, überfahren mindestens eine nationale Grenze. Der Marktanteil im europäischen Schienengüterverkehr ist 2010 auf 26 Prozent angewachsen. „Perspektivisch streben wir 30 Prozent Marktabdeckung in Europa an, bei jährlichen Investitionen von rund 400 Millionen Euro“, sagte Dr. Alexander Hedderich, Vorsitzende von DB Schenker Rail. „Unsere Chancen liegen in Europa - und wir werden sie konsequent nutzen. 2011 werden wir unsere Verkehre zwischen Deutschland und Frankreich, von und nach Polen, nach Großbritannien sowie zwischen Frankreich und Spanien weiterentwickeln. Dazu werden wir unser Produktionssystem auf deutscher und europäischer Ebene konsequent modernisieren und flexibler gestalten“, so Hedderich. „Dabei ist der Einzelwagenverkehr für uns das Rückgrat des europäischen Schienengüterverkehrs.

Wir werden dieses Segment weiter stärken, um den Anforderungen unserer internationalen Kunden noch besser zu entsprechen. Wir wollen in Europa erste Wahl sein für unsere Kunden im Schienengüterverkehr.“