Das Whitepaper identifiziert aktuelle und aufkommende digitale Technologien, die laut der Unternehmensberatung in den kommenden fünf Jahren die gesamte Wertschöpfungskette beeinflussen und verändern werden. Hierzu wurden unter anderem über 90 Unternehmen und 100 europäische Start-ups analysiert und durch Einzelinterviews mit Branchenexperten und bestehenden Marktteilnehmern ergänzt.

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Das Whitepaper zeigt u. a. auf, wie Logistikunternehmen durch die Implementierung innovativer Frachttechnologien profitieren können:

  • Maximierung des Preisniveaus und des Marktanteils durch die Bereitstellung eines neuen Werteniveaus für Kunden.
  • Steigerung der Kosteneffizienz in Betriebsabläufen und Verkaufsprozessen durch den Aufbau optimierter Datenflüsse.
  • Innovationen anderer Marktteilnehmer zur Ausschöpfung und Weiterentwicklung von Wachstumschancen nutzen.

Das Whitepaper kategorisiert den FreightTech Sektor in folgende drei Bereiche:

  • Integration – umfasst die Nutzung von Cloud Computing, digitalen Ökosystemen wie Logistikplattformen oder Blockchain-Ledgern, um Marktteilnehmer zu verbinden und Prozesse zu standardisieren.
  • Automatisierung – umfasst sowohl statische als auch mobile Systeme wie 3D-Druck und autonome Fahrzeuge und vereinfacht die Einhaltung verschiedener Vorschriften.
  • Intelligenz – umfasst Big-Data-Verarbeitung und -Analyse zur Berechnung einer optimalen Liefer- und Distributionsplanung, künstliche Intelligenz und Machine Learning zur Vorhersage von Planungsabweichungen sowie Sensorik und Konnektivität zur Verfolgung und Sortierung von Waren, um eine Echtzeitvisualisierung der Lieferkette zu ermöglichen.
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„Wir glauben an eine Zukunft, in der integrative Lösungen wie unser Smart Logistics System und die digitale Transformation zur ganzheitlichen Vernetzung über Branchengrenzen hinweg führen“, kommentiert Tim Thiermann, Geschäftsführer von Timocom. Seit jeher Wegbereiter neuer Technologien und digitaler Pionier der Logistikbranche, plant Timocom maßgeblich zur Etablierung des FreightTech Sektors in Europa beizutragen. „Daher werden wir bis 2030 rund 100 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung investieren“, so Thiermann. Im Fokus stehen dabei Logistik-Anwendungen, die die digitale Transformation in der europäischen Logistik vorantreiben werden.

„Die Digitalisierung verändert die Logistikbranche radikal – nicht nur technologisch, sondern auch strategisch“, sagt Co-Autor und Roland Berger-Partner Marc Pisoke. „Daten aus verschiedenen Quellen können miteinander verbunden werden; zeitgleich ermöglicht die Automation immer effizientere Logistikprozesse. Dadurch entstehen innovative Geschäftsmodelle sowie ein ganzes Ökosystem mit neuen Anbietern von modularen Logistiklösungen. Etablierte Logistikunternehmen sollten daher ihre Geschäftsmodelle entsprechend anpassen, um den Marktanschluss nicht zu verpassen.“