Autor: Logistik Journal Redaktion

Wer günstig in China oder einem anderen Nicht-EU-Land bestellt, kennt die Meldung: Die Sendungsverfolgung zeigt „Germany Sorting Center“, doch das Paket lässt auf sich warten. Der Begriff hat zwei Gesichter. Mal taucht er als Tracking-Status auf, mal steht er als Absender direkt auf dem Paketlabel, oft ergänzt um den Zusatz „shipper only, not seller“. Beides sorgt für Verunsicherung, und beides erklären wir dir hier. Das Wichtigste in Kürze „Germany Sorting Center“ ist kein offizieller DHL-Status und kein festes Gebäude, sondern ein generischer Sammelbegriff aus den Tracking-Systemen internationaler Versanddienstleister. Steht der Begriff als Absender auf dem Label, ist das der Logistiker,…

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Die Transport- und Logistikbranche steht vor der größten Transformationsaufgabe ihrer Geschichte. Der europäische „Green Deal“ und nationale Klimaschutzgesetze zwingen Hersteller von Schienenfahrzeugen, Nutzfahrzeugen und Containern dazu, den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen drastisch zu senken. Während bei Antrieben (Wasserstoff, Batterie) oft technologische Grenzen erreicht werden, rückt ein anderer Hebel in den Fokus der Ingenieure: der Leichtbau. Lange Zeit waren Stahl und Aluminium die unangefochtenen Werkstoffe im Fahrzeugbau. Doch sie stoßen an physikalische und ökonomische Grenzen. Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK) entwickelt sich von einem Nischenmaterial für Verkleidungen zu einem strukturellen Werkstoff, der Metall in immer mehr Bereichen verdrängt. Die Gründe hierfür liegen nicht…

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Die Logistikbranche kämpft seit Jahren mit einem massiven Imageproblem und einem noch gravierenderen Fachkräftemangel. Der Mangel an Berufskraftfahrern, Lagerlogistikern und Disponenten ist für viele Speditionen zur Wachstumsbremse Nummer eins geworden. Klassische Stellenanzeigen auf Jobportalen oder in Lokalzeitungen erzielen kaum noch Resonanz, da sie in der Masse untergehen und oft nur aktiv Suchende erreichen. In diesem angespannten Marktumfeld hat sich Instagram zu einem unerwartet mächtigen Werkzeug entwickelt. Was früher als Plattform für Lifestyle und Mode galt, ist heute ein harter Business-Kanal für das Employer Branding. Für Logistikunternehmen bietet die Plattform eine einzigartige Chance: Sie ist visuell, schnelllebig und erreicht genau die…

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Seit dem 1. Januar 2023 ist das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) in Kraft, zunächst für Unternehmen mit mehr als 3.000, seit 2024 auch für solche mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden. Ziel des Gesetzes ist der Schutz von Menschenrechten und Umweltstandards entlang globaler Lieferketten. Doch was als Regulierung für „die Großen“ begann, hat sich längst zu einer massiven administrativen Herausforderung für den deutschen Mittelstand entwickelt. Nun, da das Gesetz einige Jahre in der Praxis angewendet wird, ist es Zeit für ein Fazit. Wichtig: Die Bundesregierung hat 2025 eine Änderung des LkSG auf den Weg gebracht, mit der unter anderem die Berichtspflicht entfallen soll;…

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Jahrzehntelang war das „papierlose Büro“ der heilige Gral der Logistikbranche. Speditionen und Verkehrsleiter arbeiteten daran, Frachtbriefe zu digitalisieren, Aktenordner durch DMS-Systeme zu ersetzen und Faxgeräte abzuschaffen. Heute, im Jahr 2025, ist dieser Schritt bei den meisten wettbewerbsfähigen Unternehmen vollzogen. Die Daten sind digital verfügbar. Doch damit ist erst die Basis geschaffen. Das Problem hat sich verschoben: Disponenten ertrinken in Datenfluten. Telematik, Verkehrsmeldungen, Zeitfensterbuchungen und Kunden-Mails prasseln im Sekundentakt ein. Ein Mensch kann diese Informationsdichte nicht mehr in Echtzeit optimal verarbeiten. Der nächste logische Schritt ist daher nicht mehr die Digitalisierung (Datenerfassung), sondern die Automatisierung der Entscheidung durch Künstliche Intelligenz (KI).…

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Der Jahreswechsel ist in der Logistikbranche traditionell die Zeit der harten Verhandlungen. Verlader und Spediteure sitzen am Tisch, um Frachtraten und Kontrakte für die kommenden zwölf Monate zu fixieren. Doch selten war die Gemengelage so komplex wie beim Übergang in das neue Geschäftsjahr. Es ist nicht nur ein einzelner Kostenfaktor, der nach oben zeigt, sondern ein kumulativer Effekt aus regulatorischen Eingriffen, demografischem Wandel und makroökonomischer Inflation. Während die Einführung der CO2-Mautkomponente bereits ein massiver Schock war, folgen nun die Zweitrundeneffekte und weitere Anpassungen. Für Transportunternehmen ist die genaue Kenntnis dieser Kostentreiber überlebenswichtig, um margendeckende Preise durchzusetzen. Für die verladende Wirtschaft…

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Wer bei internationalen Händlern wie AliExpress, Shein oder Temu bestellt, findet auf dem Versandlabel oder im Tracking oft den Hinweis: „Not Return Not Seller“. Dieser Satz sorgt oft für Verwirrung. Er ist jedoch kein Rückgabeverbot für den Kunden, sondern eine strikte Arbeitsanweisung an den Postdienstleister. Wir erklären kurz und knapp, was dahintersteckt und welche Konsequenzen das für Ihre Bestellung hat. Das Wichtigste in Kürze Die Bedeutung im Detail Der Vermerk löst ein logistisches Problem des günstigen Online-Handels aus Fernost: Konsequenz 1: Adressfehler sind fatal Da es keinen klassischen „Return to Sender“-Prozess gibt, ist eine korrekte Adresse hier besonders wichtig. Konsequenz…

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Wer regelmäßig online bestellt oder Pakete verschickt, kennt den nervösen Blick in die Sendungsverfolgung. Besonders bei internationalen Sendungen (oft via DHL oder DHL eCommerce) taucht früher oder später der Status auf: „The shipment has been processed in the parcel center of origin“ (auf Deutsch etwa: „Die Sendung wurde im Start-Paketzentrum bearbeitet“). Oft bleibt der Statusbalken genau an dieser Stelle stehen – manchmal für Stunden, manchmal für Tage. Viele Empfänger werden unruhig: Hängt das Paket fest? Ist es verloren gegangen? Oder liegt es beim Zoll? In diesem Artikel erklären wir, was genau in diesem Moment mit deinem Paket passiert und warum…

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Wer bei der Shopping-App Temu bestellt, importiert Ware. Anders als Amazon, das meist aus deutschen Lagern liefert, versendet Temu einen großen Teil der Bestellungen aus Mega-Fulfillment-Centern in China; der Direktversand basiert auf Luftfracht. Inzwischen baut Temu allerdings lokale Strukturen in Europa auf: Laut e-commerce magazin sollen perspektivisch bis zu 80 Prozent der europäischen Bestellungen aus lokalen Lagern bedient werden – solche Bestellungen kommen entsprechend schneller an (Stand: Mai 2026). Die Lieferzeit ist damit der größte Hebel – und Kritikpunkt. Doch wie lange wartet man realistisch? Die Zeiten von 4 Wochen Lieferdauer sind vorbei. Temu hat eine aggressive Logistikkette aufgebaut, die…

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Wer bei dem chinesischen Mode-Giganten Shein bestellt, muss sich von den gewohnten „Next-Day-Delivery“-Standards des lokalen E-Commerce verabschieden. Da die Ware in der Regel direkt aus den Distributionszentren in Südchina versendet wird, ist die Lieferkette deutlich komplexer und länger. Doch wie lange wartet man tatsächlich? Die Zeiten, in denen Pakete aus China vier bis sechs Wochen per Schiff unterwegs waren, sind vorbei. Shein hat eine hocheffiziente Luftfracht-Logistik aufgebaut. In diesem Artikel schlüsseln wir auf, mit welchen Laufzeiten Kunden realistisch rechnen müssen und wo die logistischen Flaschenhälse liegen. Das Wichtigste in Kürze Die zwei Phasen der Wartezeit Kunden verwechseln oft das Bestelldatum…

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