Autor: Logistik Journal Redaktion

Noch vor wenigen Jahren prognostizierten Trendforscher, dass die „Instant Gratification“ – das sofortige Bedürfnis nach Belohnung – die Logistik komplett revolutionieren würde. Drohnen, Roboter und Kuriere sollten dafür sorgen, dass jede Bestellung innerhalb von Stunden beim Kunden eintrifft. Same-Day Delivery wurde als der neue Standard für den gesamten E-Commerce gehandelt. Blickt man jedoch auf das Jahr 2026, zeigt sich ein differenzierteres Bild. Die Realität hat den Hype eingeholt. Zwar sind die logistischen Möglichkeiten gewachsen, doch die Erwartungshaltung der Konsumenten hat sich verschoben. Es geht nicht mehr primär um das „schnellste“ Paket, sondern um das „verlässlichste“. In diesem Spannungsfeld zwischen Geschwindigkeit,…

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Der Jahreswechsel ist in der Logistikbranche traditionell die Zeit der harten Verhandlungen. Verlader und Spediteure sitzen am Tisch, um Frachtraten und Kontrakte für die kommenden zwölf Monate zu fixieren. Doch selten war die Gemengelage so komplex wie beim Übergang in das neue Geschäftsjahr. Es ist nicht nur ein einzelner Kostenfaktor, der nach oben zeigt, sondern ein kumulativer Effekt aus regulatorischen Eingriffen, demografischem Wandel und makroökonomischer Inflation. Während die Einführung der CO2-Mautkomponente bereits ein massiver Schock war, folgen nun die Zweitrundeneffekte und weitere Anpassungen. Für Transportunternehmen ist die genaue Kenntnis dieser Kostentreiber überlebenswichtig, um margendeckende Preise durchzusetzen. Für die verladende Wirtschaft…

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Die Logistikbranche hat in den vergangenen fünf Jahren eine Metamorphose durchlaufen, die in normalen Zeiten Jahrzehnte gedauert hätte. Getrieben durch Pandemie, geopolitische Verwerfungen und die Energiekrise, wandelte sich das Supply Chain Management von einer kostengetriebenen Hintergrundfunktion zu einem strategischen Werttreiber in der Vorstandsetage. Blickt man auf das Jahr 2026, zeichnet sich eine neue Phase ab. Die Zeit des reinen Krisenmanagements („Firefighting“) weicht einer Phase der strategischen Konsolidierung und technologischen Integration. Technologien, die 2024 noch als Hype galten, müssen nun ihren Return on Investment (ROI) beweisen. Gleichzeitig zwingen der demografische Wandel und verschärfte regulatorische Vorgaben Unternehmen dazu, ihre Personal- und Nachhaltigkeitsstrategien…

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Wer bei internationalen Händlern wie AliExpress, Shein oder Temu bestellt, findet auf dem Versandlabel oder im Tracking oft den Hinweis: „Not Return Not Seller“. Dieser Satz sorgt oft für Verwirrung. Er ist jedoch kein Rückgabeverbot für den Kunden, sondern eine strikte Arbeitsanweisung an den Postdienstleister. Wir erklären kurz und knapp, was dahintersteckt und welche Konsequenzen das für Ihre Bestellung hat. Das Wichtigste in Kürze Die Bedeutung im Detail Der Vermerk löst ein logistisches Problem des günstigen Online-Handels aus Fernost: Konsequenz 1: Adressfehler sind fatal Da es keinen klassischen „Return to Sender“-Prozess gibt, haben Sie bei der Zustellung oft nur einen…

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Wer regelmäßig online bestellt oder Pakete verschickt, kennt den nervösen Blick in die Sendungsverfolgung. Besonders bei internationalen Sendungen (oft via DHL oder DHL eCommerce) taucht früher oder später der Status auf: „The shipment has been processed in the parcel center of origin“ (auf Deutsch etwa: „Die Sendung wurde im Start-Paketzentrum bearbeitet“). Oft bleibt der Statusbalken genau an dieser Stelle stehen – manchmal für Stunden, manchmal für Tage. Viele Empfänger werden unruhig: Hängt das Paket fest? Ist es verloren gegangen? Oder liegt es beim Zoll? In diesem Artikel erklären wir, was genau in diesem Moment mit deinem Paket passiert und warum…

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In der internationalen Logistik, insbesondere bei komplexen Lieferketten, taucht auf Frachtbriefen (Bill of Lading, Air Waybill) oder Handelsrechnungen oft der Vermerk „Shipper only, not Seller“ auf. Dieser Status ist keine Nebensächlichkeit, sondern eine juristisch und zollrechtlich wichtige Klarstellung. Er trennt den physischen Versender der Ware vom kaufmännischen Verkäufer. Dies ist besonders bei Dreiecksgeschäften (Cross Trades) und im Drop-Shipping relevant, um Eigentumsverhältnisse und Zollwerte korrekt darzustellen. Das Wichtigste in Kürze Das Szenario: Wer ist wer? Um den Begriff zu verstehen, muss man die Transaktion in zwei Ebenen teilen: Beispiel: Ein deutscher Händler (Seller) verkauft eine Maschine an einen Kunden in den…

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Wer bei der Shopping-App Temu bestellt, importiert Ware. Anders als Amazon, das meist aus deutschen Lagern liefert, versendet Temu einen großen Teil der Bestellungen aus Mega-Fulfillment-Centern in China; der Direktversand basiert auf Luftfracht. Inzwischen baut Temu allerdings lokale Strukturen in Europa auf: Laut e-commerce magazin sollen perspektivisch bis zu 80 Prozent der europäischen Bestellungen aus lokalen Lagern bedient werden – solche Bestellungen kommen entsprechend schneller an (Stand: Mai 2026). Die Lieferzeit ist damit der größte Hebel – und Kritikpunkt. Doch wie lange wartet man realistisch? Die Zeiten von 4 Wochen Lieferdauer sind vorbei. Temu hat eine aggressive Logistikkette aufgebaut, die…

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Wer auf Alibaba.com einkauft, bestellt in der Regel nicht für den Eigenbedarf, sondern für den gewerblichen Handel. Anders als bei der B2C-Schwester AliExpress geht es hier oft um Paletten, Container und individuelle Fertigungen. Die Frage „Wann kommt die Ware an?“ ist daher komplexer, da sie nicht nur den Versand, sondern oft auch die Produktion umfasst. Für Importeure ist die realistische Kalkulation der „Lead Time“ (Gesamtdurchlaufzeit) entscheidend, um „Out-of-Stock“-Szenarien im eigenen Lager zu vermeiden. Dieser Artikel schlüsselt auf, wie sich die Zeiten zwischen Produktion, Seefracht und Zoll zusammensetzen. Das Wichtigste in Kürze Faktor 1: Produktion und Bereitstellung Der erste große Zeitblock…

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Wer bei dem chinesischen Mode-Giganten Shein bestellt, muss sich von den gewohnten „Next-Day-Delivery“-Standards des lokalen E-Commerce verabschieden. Da die Ware in der Regel direkt aus den Distributionszentren in Südchina versendet wird, ist die Lieferkette deutlich komplexer und länger. Doch wie lange wartet man tatsächlich? Die Zeiten, in denen Pakete aus China vier bis sechs Wochen per Schiff unterwegs waren, sind vorbei. Shein hat eine hocheffiziente Luftfracht-Logistik aufgebaut. In diesem Artikel schlüsseln wir auf, mit welchen Laufzeiten Kunden realistisch rechnen müssen und wo die logistischen Flaschenhälse liegen. Das Wichtigste in Kürze Die zwei Phasen der Wartezeit Kunden verwechseln oft das Bestelldatum…

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AliExpress gehört zu den beliebtesten Einkaufsplattformen der Welt. Doch im Gegensatz zu zentralisierten Händlern wie Shein ist AliExpress ein reiner Marktplatz. Tausende unabhängige Händler versenden ihre Waren individuell. Das führt dazu, dass die Frage nach der Lieferzeit nicht pauschal beantwortet werden kann – sie reicht von „überraschend schnell“ bis „nervenaufreibend langsam“. Die Lieferdauer hängt fast ausschließlich von der gewählten Versandmethode und dem Lagerstandort ab. In diesem Artikel erklären wir die logistischen Unterschiede und mit welchen Zeiten Sie realistisch rechnen müssen. Das Wichtigste in Kürze Der entscheidende Faktor: Die Versandmethode Wer bei AliExpress bestellt, hat im Checkout oft die Qual der…

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