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Autor: Logistik Journal Redaktion
Der Disponent greift zum Telefonhörer, wählt die Nummer des Fahrers und fragt zum dritten Mal in dieser Stunde nach dem Standort – diese Szene gehört in vielen modernen Speditionen der Vergangenheit an. Statt zeitraubender Anrufe und unleserlicher Papierstapel übernehmen Fahrer-Apps die Steuerung der Kommunikation zwischen Zentrale und Kabine. Diese mobilen Anwendungen sind längst mehr als einfache Chat-Programme; sie fungieren als verlängerter Arm des Transport Management Systems (TMS) und integrieren den Fahrer direkt in die digitale Wertschöpfungskette. Das Wichtigste in Kürze Fahrer-Apps ersetzen manuelle Statusabfragen durch automatisierte Echtzeit-Daten direkt aus dem Lkw. Der wirtschaftliche Nutzen entsteht erst durch die nahtlose Schnittstelle…
Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als vier Milliarden Kurier-, Express- und Paketsendungen transportiert. Für Online-Händler und private Versender ist der Markt auf den ersten Blick unübersichtlich, doch in Wahrheit teilen sich wenige große Akteure den Großteil des Volumens untereinander auf. Die Wahl des richtigen Dienstleisters entscheidet oft nicht nur über die Versandkosten, sondern vor allem über die Zustellquote, die Kundenzufriedenheit und die Haftung im Schadensfall. Das Wichtigste in Kürze Der deutsche Markt wird von den „Big Five“ dominiert: DHL, Hermes, DPD, GLS und UPS, die jeweils unterschiedliche Stärken in den Bereichen B2B, B2C oder Express haben. Für private Versender…
Die LogiMAT ist zunehmend der Ort, an dem Intralogistik nicht mehr nur „reine Automation“ ist, sondern wie ein vernetztes Betriebssystem für die Fabrik wirkt. Genau diesen Ansatz bringen Asseco CEIT und Tuskrobots Europe in diesem Jahr nach Stuttgart: Mit ihrem gemeinsamen Auftritt markieren sie den Start einer strategischen Partnerschaft, die auf smarte Intralogistik und digitale Fabrikimplementierungen in ganz Europa ausgerichtet ist. Besucher treffen das gemeinsame Team in Halle 8, Stand 8D71 (24.–26. März 2026).Aus Marktsicht ist die Partnerschaft eine praxisnahe Antwort auf eine bekannte Lücke: Viele Standorte können autonome Fahrzeuge einsetzen, haben aber weiterhin Schwierigkeiten, den Materialfluss Ende-zu-Ende zu orchestrieren…
Effiziente Lagerlogistik ist heute weit mehr als das reine Stapeln von Waren; es ist ein dynamischer Prozess, bei dem Zeit und Platz bares Geld kosten. Wenn Sie mit verderblichen Produkten, Chargenpflichten oder hohem Warenumschlag arbeiten, stoßen statische Regalsysteme schnell an ihre Grenzen. Durchlaufregale nutzen physikalische Gesetzmäßigkeiten, um Waren automatisch und ohne zusätzlichen Energieaufwand an den richtigen Ort zu befördern, und garantieren dabei die strikte Einhaltung der Lagerfolge. Das Wichtigste in Kürze Durchlaufregale arbeiten mit Schwerkraft auf geneigten Rollenbahnen und transportieren Waren selbstständig von der Einlager- zur Entnahmeseite. Das System erzwingt physisch das FIFO-Prinzip (First In, First Out), was es ideal…
Millionen von Standardcontainern bewegen sich täglich über die Weltmeere, doch für lange Zeit glichen sie schwarzen Löchern in der Logistikkette. Sobald der Kran die Box auf das Schiff lud, riss der Informationsfluss oft ab. „Estimated Time of Arrival“ (ETA) war mehr eine grobe Schätzung als ein verlässlicher Wert, und über den Zustand der Ware im Inneren konnte man nur spekulieren. Das ändert sich radikal durch das Internet of Things (IoT). Robuste Tracker und intelligente Sensorik machen aus dem stummen Stahlbehälter einen kommunizierenden „Smart Container“. Doch die technologische Umsetzung auf hoher See unterscheidet sich massiv vom Tracking eines Pakets an Land.…
Wenn ein Kunde in Ihrem Online-Shop bestellt, ist das Paket der einzige physische Kontaktpunkt, den er mit Ihrer Marke hat. Findet er im Briefkasten eine Sendung, die offensichtlich von einem unbekannten Logistikdienstleister oder gar einem ihm fremden Großhändler stammt, entsteht Verwirrung und das Vertrauen leidet. White Label Versand löst genau dieses Problem: Ein externer Partner lagert und verschickt Ihre Ware, tritt aber gegenüber dem Endkunden völlig in den Hintergrund, sodass das Paket aussieht, als käme es direkt von Ihnen. Das Wichtigste in Kürze Beim White Label Versand (auch Blind Shipping) verschickt ein Logistikdienstleister die Ware so, dass der Empfänger den…
Viele Unternehmen glaubten, das Thema Brexit sei mit dem Handels- und Kooperationsabkommen endgültig abgehakt. Doch die Realität an der Laderampe sieht anders aus. Während die EU ihre Kontrollen für britische Waren bereits kurz nach dem Austritt vollständig implementierte, hat das Vereinigte Königreich die Einführung eigener Importkontrollen mehrfach verschoben. Mit dem „Border Target Operating Model“ (BTOM) wird es nun jedoch ernst. Die britische Regierung setzt seit 2024 stufenweise ein neues, risikobasiertes System um, das für EU-Exporteure konkreten Handlungsbedarf bedeutet. Wer sich jetzt nicht anpasst, riskiert, dass Ware an der Grenze stehen bleibt. Das Wichtigste in Kürze Risikobasierter Ansatz: Die Zollformalitäten hängen…
Wenn teure Ware auf dem Transportweg beschädigt wird oder verschwindet, folgt für Auftraggeber oft ein böses Erwachen. Viele Versender gehen fälschlicherweise davon aus, dass der Spediteur oder Frachtführer automatisch den vollen Warenwert erstattet, sobald er den Schaden verursacht hat. Die Realität im Logistikrecht sieht jedoch anders aus: Gesetzliche Haftungsgrenzen und komplexe Versicherungskonstrukte führen oft dazu, dass Geschädigte nur einen Bruchteil des tatsächlichen Wertes erhalten. Das Wichtigste in Kürze Die gesetzliche Grundhaftung von Spediteuren orientiert sich meist am Gewicht der Ware, nicht an deren tatsächlichem Wert. Eine Verkehrshaftungsversicherung schützt primär den Frachtführer vor Ansprüchen, während nur eine separate Warentransportversicherung den Versender…
Ein Brand im Lager bedeutet für Logistiker und produzierende Unternehmen oft mehr als nur Sachschaden: Er bedroht die Lieferfähigkeit und damit die Existenz des gesamten Betriebs. Während in Büroräumen der Personenschutz dominiert, steht in Lagerhallen zusätzlich der Sachwert- und Umweltschutz im Fokus, da hier enorme Brandlasten auf engstem Raum konzentriert sind. Wer Brandschutz nur als lästige behördliche Auflage versteht, übersieht das betriebswirtschaftliche Risiko eines Totalausfalls, der oft trotz Versicherungsschutz das Markt-Aus bedeuten kann. Das Wichtigste in Kürze Effektiver Brandschutz basiert immer auf dem Zusammenspiel von baulichen Barrieren, technischer Detektion/Löschung und organisatorischen Abläufen. Regalsprinkler sind in hohen Lagern oft unverzichtbar, da…
In vielen Lagern herrscht noch immer das Prinzip Zufall: Fahrer entscheiden nach Gefühl, welchen Auftrag sie als nächstes erledigen, oder greifen sich den obersten Zettel vom Stapel. Das Resultat sind unnötige Leerfahrten, verstopfte Gänge und eine suboptimale Auslastung der teuren Flurförderzeuge. Ein Staplerleitsystem (SLS) beendet dieses ineffiziente Vorgehen, indem es die Logik eines Taxizentrale in die Intralogistik überträgt und Fahraufträge dynamisch sowie wegeoptimiert zuweist. Das Wichtigste in Kürze Ein Staplerleitsystem (SLS) minimiert Leerfahrten durch sogenannte Doppelspiele, bei denen Einlagerung und Auslagerung intelligent kombiniert werden. Die technische Basis bilden robuste Fahrzeugterminals, eine lückenlose WLAN-Abdeckung und eine Echtzeit-Schnittstelle zum Lagerverwaltungssystem (LVS). Der…