Autor: Logistik Journal Redaktion

Die Optimierung der Lagerfläche gehört zu den größten Hebeln für die Wirtschaftlichkeit eines Logistikstandorts. Wenn Regale höher geplant und Gänge schmaler angelegt werden, stellt sich unweigerlich die Frage nach dem passenden Flurförderzeug: Soll es der bewährte Schubmaststapler sein oder lohnt sich der Wechsel auf spezialisierte Schmalgangstapler (VNA-Geräte)? Diese Entscheidung beeinflusst nicht nur die Investitionskosten, sondern definiert langfristig die Flexibilität und die Umschlagleistung Ihres Lagers. Das Wichtigste in Kürze Schubmaststapler bieten hohe Flexibilität und benötigen keine aufwendigen Bodenarbeiten oder Führungssysteme, brauchen jedoch Arbeitsgänge von ca. 2,70 bis 3,00 Metern Breite. Schmalgangstapler (VNA) ermöglichen extrem hohe Lagerdichte bei Gangbreiten unter 1,80 Metern…

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Der Druck auf die Logistikbranche wächst von zwei Seiten: Gesetzgeber verschärfen Vorschriften durch Regelwerke wie die CSRD-Berichtspflicht, und Kunden verlangen zunehmend transparente Nachweise über die Klimabilanz ihrer Lieferkette. Green Logistics ist deshalb längst kein reines Image-Thema mehr, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit, um wettbewerbsfähig zu bleiben – dabei spielt auch der Umstieg auf erneuerbare Energien 2026 eine wachsende Rolle für Logistikunternehmen, die ihren CO₂-Fußabdruck ernsthaft reduzieren wollen. Dabei geht es nicht nur um den Austausch von Diesel-Lkw gegen Elektro-Modelle, sondern um eine fundamentale Überprüfung von Prozessen, Lagerhaltung und Verpackungsmanagement, um Ressourcenverschwendung an der Wurzel zu bekämpfen. Das Wichtigste in Kürze Ganzheitlicher…

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Outsourcing ist in vielen Branchen der Standardweg, um Auftragsspitzen abzufedern oder spezialisierte Aufgaben kosteneffizient zu erledigen. Doch die Vergabe von Aufträgen an Subunternehmer birgt ein massives finanzielles und rechtliches Risiko, das oft erst erkannt wird, wenn der Zoll oder die Rentenversicherung vor der Tür stehen. Das Stichwort lautet Subunternehmerhaftung (oft auch Generalunternehmerhaftung). Der Gesetzgeber nimmt Auftraggeber in die Pflicht, wenn der beauftragte Dienstleister seine Mitarbeiter nicht korrekt bezahlt oder Sozialabgaben hinterzieht. Das Wichtigste in Kürze Haftung wie ein Bürge: Als Auftraggeber haften Sie oft verschuldensunabhängig für Mindestlohnverstöße und fehlende Sozialabgaben Ihrer Nachunternehmer. Kettenhaftung beachten: Das Risiko beschränkt sich nicht auf…

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Der Disponent greift zum Telefonhörer, wählt die Nummer des Fahrers und fragt zum dritten Mal in dieser Stunde nach dem Standort – diese Szene gehört in vielen modernen Speditionen der Vergangenheit an. Statt zeitraubender Anrufe und unleserlicher Papierstapel übernehmen Fahrer-Apps die Steuerung der Kommunikation zwischen Zentrale und Kabine. Diese mobilen Anwendungen sind längst mehr als einfache Chat-Programme; sie fungieren als verlängerter Arm des Transport Management Systems (TMS) und integrieren den Fahrer direkt in die digitale Wertschöpfungskette. Das Wichtigste in Kürze Fahrer-Apps ersetzen manuelle Statusabfragen durch automatisierte Echtzeit-Daten direkt aus dem Lkw. Der wirtschaftliche Nutzen entsteht erst durch die nahtlose Schnittstelle…

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Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als vier Milliarden Kurier-, Express- und Paketsendungen transportiert. Für Online-Händler und private Versender ist der Markt auf den ersten Blick unübersichtlich, doch in Wahrheit teilen sich wenige große Akteure den Großteil des Volumens untereinander auf. Die Wahl des richtigen Dienstleisters entscheidet oft nicht nur über die Versandkosten, sondern vor allem über die Zustellquote, die Kundenzufriedenheit und die Haftung im Schadensfall. Das Wichtigste in Kürze Der deutsche Markt wird von den „Big Five“ dominiert: DHL, Hermes, DPD, GLS und UPS, die jeweils unterschiedliche Stärken in den Bereichen B2B, B2C oder Express haben. Für private Versender…

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Die LogiMAT ist zunehmend der Ort, an dem Intralogistik nicht mehr nur „reine Automation“ ist, sondern wie ein vernetztes Betriebssystem für die Fabrik wirkt. Genau diesen Ansatz bringen Asseco CEIT und Tuskrobots Europe in diesem Jahr nach Stuttgart: Mit ihrem gemeinsamen Auftritt markieren sie den Start einer strategischen Partnerschaft, die auf smarte Intralogistik und digitale Fabrikimplementierungen in ganz Europa ausgerichtet ist. Besucher treffen das gemeinsame Team in Halle 8, Stand 8D71 (24.–26. März 2026).Aus Marktsicht ist die Partnerschaft eine praxisnahe Antwort auf eine bekannte Lücke: Viele Standorte können autonome Fahrzeuge einsetzen, haben aber weiterhin Schwierigkeiten, den Materialfluss Ende-zu-Ende zu orchestrieren…

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Effiziente Lagerlogistik ist heute weit mehr als das reine Stapeln von Waren; es ist ein dynamischer Prozess, bei dem Zeit und Platz bares Geld kosten. Wenn Sie mit verderblichen Produkten, Chargenpflichten oder hohem Warenumschlag arbeiten, stoßen statische Regalsysteme schnell an ihre Grenzen. Durchlaufregale nutzen physikalische Gesetzmäßigkeiten, um Waren automatisch und ohne zusätzlichen Energieaufwand an den richtigen Ort zu befördern, und garantieren dabei die strikte Einhaltung der Lagerfolge. Das Wichtigste in Kürze Durchlaufregale arbeiten mit Schwerkraft auf geneigten Rollenbahnen und transportieren Waren selbstständig von der Einlager- zur Entnahmeseite. Das System erzwingt physisch das FIFO-Prinzip (First In, First Out), was es ideal…

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Millionen von Standardcontainern bewegen sich täglich über die Weltmeere, doch für lange Zeit glichen sie schwarzen Löchern in der Logistikkette. Sobald der Kran die Box auf das Schiff lud, riss der Informationsfluss oft ab. „Estimated Time of Arrival“ (ETA) war mehr eine grobe Schätzung als ein verlässlicher Wert, und über den Zustand der Ware im Inneren konnte man nur spekulieren. Das ändert sich radikal durch das Internet of Things (IoT). Robuste Tracker und intelligente Sensorik machen aus dem stummen Stahlbehälter einen kommunizierenden „Smart Container“. Doch die technologische Umsetzung auf hoher See unterscheidet sich massiv vom Tracking eines Pakets an Land.…

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Wenn ein Kunde in Ihrem Online-Shop bestellt, ist das Paket der einzige physische Kontaktpunkt, den er mit Ihrer Marke hat. Findet er im Briefkasten eine Sendung, die offensichtlich von einem unbekannten Logistikdienstleister oder gar einem ihm fremden Großhändler stammt, entsteht Verwirrung und das Vertrauen leidet. White Label Versand löst genau dieses Problem: Ein externer Partner lagert und verschickt Ihre Ware, tritt aber gegenüber dem Endkunden völlig in den Hintergrund, sodass das Paket aussieht, als käme es direkt von Ihnen. Das Wichtigste in Kürze Beim White Label Versand (auch Blind Shipping) verschickt ein Logistikdienstleister die Ware so, dass der Empfänger den…

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Viele Unternehmen glaubten, das Thema Brexit sei mit dem Handels- und Kooperationsabkommen endgültig abgehakt. Doch die Realität an der Laderampe sieht anders aus. Während die EU ihre Kontrollen für britische Waren bereits kurz nach dem Austritt vollständig implementierte, hat das Vereinigte Königreich die Einführung eigener Importkontrollen mehrfach verschoben. Mit dem „Border Target Operating Model“ (BTOM) wird es nun jedoch ernst. Die britische Regierung setzt seit 2024 stufenweise ein neues, risikobasiertes System um, das für EU-Exporteure konkreten Handlungsbedarf bedeutet. Wer sich jetzt nicht anpasst, riskiert, dass Ware an der Grenze stehen bleibt. Das Wichtigste in Kürze Risikobasierter Ansatz: Die Zollformalitäten hängen…

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